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Aggressiver Start von Ekström: Loeb rettet noch Rang drei

18. September 2017 - 09:13 Uhr

Sebastien Loeb ist bei der Rallycross-WM in Lettland schnell unterwegs - Im Finale verliert der Peugeot-Pilot beim Start und kann noch den dritten Platz erobern

Sebastien Loeb
Beim Start ließ sich Sebastien Loeb von Mattias Ekström überrumpeln
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Loeb setzte seine Podestserie in der Rallycross-Weltmeisterschaft fort. Nach dritten Plätzen in Norwegen, Schweden und Kanada sowie einem zweiten Platz in Frankreich eroberte der Peugeot-Pilot in Lettland Rang drei. Nach einem verhaltenen Auftakt im ersten Vorlauf fand Loeb seinen Speed, gewann Q4 und beendete die Vorläufe in Bikernieki auf dem zweiten Platz hinter Dominator Johan Kristoffersson.

Auch im Halbfinale fuhr Loeb souverän und holte sich problemlos den Sieg. Vor dem großen Finale galt er als Anwärter Nummer 1, Kristofferssons Siegesserie zu beenden. Es klappte aber nicht. Loeb erwischte keinen optimalen Start. In der ersten Kurve drängte sich Mattias Ekström (Audi) innen hinein. Das drückte Loeb nach außen und er verlor einige Positionen. Nach früher Joker-Lap spielte der Franzose seinen Speed aus und schaffte es noch, sich auf Rang drei nach vor zu arbeiten.

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"Insgesamt war es ein gutes Wochenende für mich", will Loeb nicht der eventuell verpassten Siegchance nachtrauern. Er zählt die positiven Aspekte auf: "Im Qualifying war ich Zweiter, ich habe Q4 und mein Halbfinale gewonnen. Dann wurde ich im Finale Dritter. Das ist nicht so schlecht. Gleichzeitig muss ich daran denken, dass im Finale ein besseres Ergebnis möglich gewesen wäre."

Loeb: "Ich kam nicht gut weg"

Der Start brachte schließlich die Entscheidung um Platz zwei zugunsten von Ekström, der seine Chance eiskalt ausnutzte. "Ich kam nicht so gut weg, aber Mattias schon. Er konnte die Nase seines Autos hineinstecken. Er hat hart gedrückt, wodurch ich viel verloren habe, weil ich auf den Kies kam", schildert Loeb die Szene. "Alle fuhren vorbei und ich war Letzter. Aber ich konnte mich zurückkämpfen und auf das Podium kommen."

Positiv war das gesamte Wochenende der Speed von Loeb und seinem Peugeot. Er war hinter Kristoffersson der zweitschnellste Mann. Der Peugeot 208 WRX funktioniert besser, wenn eine Strecke guten Grip hat. "Ich hatte eine gute Pace und wir konnten Volkswagen herausfordern", betont Loeb. "Ich gratuliere Johan zum Titel. Er hatte eine großartige Saison und war immer konstant. Er ist auch sehr schnell und immer konkurrenzfähig."

Nicht zufrieden war auf der anderen Seite Timmy Hansen. Er zog als Siebter ins Halbfinale ein, wo der 25-Jährige als Fünfter ausschied. Zum ersten Mal in dieser Saison verpasste der Schwede das Finale. "Ich startete gut in mein Halbfinale und hatte dann ein Duell mit Bakkerud. Einmal war ich außen am Gras! Am Ende kam ich noch an Nitiss vorbei, aber die Spitze war nicht mehr einzuholen. Dann hatte ich ein elektrisches Problem. Dass ich zum ersten Mal nicht das Finale erreicht habe, ist eine große Enttäuschung."

Kevin Hansen im dritten Peugeot schaffte es auch ins Halbfinale. Allerdings jokerte er schon in der zweiten Runde und war dann hinter Janis Baumanis auf Platz vier festgenagelt. Damit war auch für ihn Feierabend. "Ich denke, ich hatte das Potenzial, das Finale zum ersten Mal in diesem Jahr zu erreichen." Hansens Strategie ging diesmal nicht auf.

In der Fahrer-WM hält Loeb den vierten Platz. Sein Rückstand auf den zweitplatzierten Petter Solberg beträgt 15 Punkte. In der Teamwertung ist Volkswagen bereits Weltmeister. Peugeot-Hansen hält den zweiten Platz und hat 43 Zähler Vorsprung auf EKS-Audi.

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