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WRC-Kalender 2018: Türkei und Kroatien sollen kommen

10. August 2017 - 13:18 Uhr

Ohne Polen oder Neuseeland, dafür aber mit neuen Rallyes in der Türkei und Kroatien: So könnte der Rennkalender der WRC-Saison 2018 aussehen

Neuseeland
Ein Comeback der Rallye Neuseeland wird es 2018 eher nicht geben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am 21. September 2017 wird bei der nächsten Sitzung des Motorsport-Weltrats des Autmobil-Weltverbands FIA die Vorstellung des Rennkalenders der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2018 erwartet. Und dieser dürfte sich in drei Punkten von dem der aktuellen Saison unterschieden. Die Rallye Polen wird aller Voraussicht nach gestrichen, dafür dürften neue Läufe in der Türkei und in Kroatien in den Kalender aufgenommen werden.

Das Aus der Rallye Polen wäre dabei keine Überraschung. Seit längerem stand der Lauf in Mikolajki wegen Sicherheitsproblemen unter Beobachtung durch die FIA. Doch auch in diesem Jahr kam es wieder zu Zwischenfällen. Eine Wertungsprüfung musste wegen Zuschauern in gefährlichen Bereichen abgesagt werden, ein Fan filmte, wie ein Feuerwehrauto während einer laufenden Wertungsprüfung in entgegengesetzter Richtung in die Strecke einfuhr.

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Das dürfte für die FIA und den WRC-Promoter Anlass genug sein, die Rallye aus dem Kalender zu werfen. Da im nächsten Jahr 14 WRC-Läufe ausgetragen werden sollen, braucht es zwei neue Rallyes. Und die werden wohl in der Türkei und Kroatien stattfinden.

In der Türkei war die WRC zuletzt 2010 zu Gast. 2018 soll bei der Rückkehr aber nicht mehr wie seinerzeit rund um Antalya, sondern etwas weiter westlich rund um die Küstenstadt Marmaris auf Schotter gefahren werden.

Mit einer Rallye Kroatien würde die WRC hingegen völliges Neuland betreten. Anfang des Jahres hatte der kroatische Premierminister Andrej Plenkovic nach Informationen von 'Autosport' eine WRC-Delegation in Zagreb empfangen und dabei staatliche Unterstützung für die Durchführung eines WRC-Laufs signalisiert. Wie in Spanien soll auch in Kroatien sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter gefahren werden.

Der Verlierer in diesem Szenario, bei dem in der kommenden Saison elf der 13 WRC-Läufe in Europa stattfinden würden, wäre Neuseeland. Seit Jahren bemühen sich die lokalen Organisatoren, unterstützt vom einheimischen Hyundai-Piloten Hayden Paddon, um eine Rückkehr der WRC. Doch offenbar macht diese auch 2018 einen Bogen um den Inselstaat auf der Südhalbkugel, wo die Rallye-WM zuletzt 2012 gefahren war.

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