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Sicherheitsprobleme: Polen könnte aus WRC-Kalender fliegen

06. Juli 2017 - 13:16 Uhr

Abermals kam es bei der Rallye Polen zu haarsträubende Szenen mit verantwortungslosen "Fans" - Die FIA könnte die Rallye aus Kalender streichen

Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila
Wie WRC könnte zum letzten Mal in Polen gefahren sein
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Rallye Polen ist eine der schnellsten Rallyes im WRC-Kalender und mit bis zu 100.000 Fans ein richtiges Highlight. Doch die Zukunft der Rallye ist ungewiss, denn einige Besucher verhielten sich verantwortungslos. Die sechste Wertungsprüfung musste deshalb sogar abgesagt werden, andere begannen verspätet. Schon 2015 gab es Probleme mit dem Verhalten der Zuschauer. Die FIA zeigte den Veranstaltern deshalb die Gelbe Karte.

Wäre es 2016 wieder zu unkontrollierbaren Zuständen mit Fans gekommen, wäre die Rallye aus dem WRC-Kalender geflogen. 2016 war es mehr oder weniger in Ordnung, aber diesmal gab es wieder einige Zwischenfälle. Am Samstag fuhr ein Feuerwehrauto in der "Baranowo"-Prüfung auf die Strecke. Momente später kam ein Rallye-Auto dem Truck entgegen. Zum Glück passierte kein Unfall. Diese Stelle war abgesperrt, doch der Fahrer des Feuerwehrautos ignorierte die Streckenposten. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet.

Es gab aber noch weitere Berichte, dass Fans auf die Strecke sprangen und den Autos viel zu nahe kamen. "Es gab bei dieser Rallye Sicherheitsprobleme", bekräftigt FIA Rallye-Direktor Jarmo Mahonen bei 'Autosport'. "Wir müssen das nun untersuchen und unsere Schlüsse ziehen. Der Zwischenfall mit dem Feuerwehrauto wird lokal untersucht. Das hatte nichts mit der Rallye direkt zu tun. Aber wie kann so etwas passieren? Meiner Information nach hätte er fast einen Polizisten überfahren. Wir hatten Glück, dass nichts passiert ist, aber das gehört nicht zur Rallye."

Seit 2014 ist Polen Teil der Weltmeisterschaft. Der WRC-Vertrag läuft in diesem Jahr aus. Die Rallye hat eine lange Geschichte und wurde 1921 zum ersten Mal ausgetragen. "Es gibt aber nicht die gleiche Fankultur wie in Skandinavien", kritisiert Mahonen. "Einige von ihnen wollen den Autos zu nahe kommen." Da der WRC-Promoter neue Übersee-Rallyes in den Kalender aufnehmen will, wären die Sicherheitsprobleme ein Anlass, Polen keinen neuen Vertrag zu geben.

Sportlich gesehen war die Rallye ein voller Erfolg. Mehr als zehnmal wechselte die Führung und es blieb bis zum Schluss spannend. Zuschauermassen pilgerten zu den Prüfungen. Aber durch das schlechte Wetter kamen viele erst kurz vor dem Start der WP. Das machte es für die Streckenposten schwierig, die enthusiastischen Menschenmassen in die gesicherten Bereiche zu bringen. Der Erfolg der Rallye gepaart mit einigen verantwortungslosen "Fans" könnte für das Ende des WM-Prädikats sorgen.

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