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Wegen der Sicherheit: Latvala will auf WRC-Regeln pfeifen

16. Juni 2017 - 12:55 Uhr

Nach einer gefährlichen Situation bei der Rallye Italien will Jari-Matti Latvala in Zukunft notfalls die Funkregeln der Rallye-Weltmeisterschaft breche

Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila
Die Staubentwicklung war für Jari-Matti Latvala in Italien in großes Problem
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Toyota-Werksfahrer Jari-Matti Latvala hat nach einem Zwischenfall bei der Rallye Italien angekündigt, zukünftig notfalls gegen die Funkregeln der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zu verstoßen und Verbindung mit seinem Team aufzunehmen, sollte er noch einmal in eine derart gefährliche Situation geraten. "In Zukunft werde ich das Risiko eingehen und sie anfunken. Das ist ein Sicherheitsproblem", wird Latvala von 'Autosport' zitiert.

Was war passiert? Bei der zwölften Wertungsprüfung "Monte Lerno 1" war Latvala zeitweilig im Blindflug unterwegs. Denn Ford-Pilot Mads Östberg, der einen kaputten Reifen hatte wechseln müssen, fuhr relativ dicht vor ihm, sodass sich der Staub nicht rechtzeitig legen konnte. "Ich musste großes Risiko eingehen, und wenn man bei diesen Bedingungen einen Fehler macht, kann es auch für Zuschauer gefährlich werden. Ein Streckenposten konnte gerade noch rechtzeitig von der Straße springen, weil er mich nicht erwartet hatte", sagt Latvala, der unmittelbar nach der Prüfung außer sich vor Wut war.

Denn in dieser Situation war der Finne hilflos. Das Reglement der WRC erlaubt zwar den Teams, die Fahrer während der laufenden Wertungsprüfung anzufunken und sicherheitsrelevante Informationen zu übermitteln, umgekehrt ist die Kommunikation aber nicht erlaubt. Daher konnte Latvala sein Team und die Rennleitung nicht über die gefährliche Situation informieren. Auf diese Regel will der Finne daher in Zukunft im Notfall nicht mehr achten.

Allerdings hätte es ihm in Italien nicht viel gebracht, wenn er das Team angefunkt hätte, denn Toyota hätte Östberg nicht darüber informieren können, dass er den hinter ihm fahrenden Latvala einstaubt. Denn der Norweger ist Privatfahrer und damit nicht zur Nutzung des offiziellen Funksystems verpflichtet, an das sämtliche Werksteams angeschlossen sind.

Auch das kann Latvala nicht nachvollziehen. "Das Mads nicht an den Funk angeschlossen ist, ist unvernünftig und muss geklärt werden. Aus Sicherheitsgründen muss mit jedem kommuniziert werden können, egal ob Privatier oder Werksfahrer."

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