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Loeb über neue WRC-Autos: Viel hat sich nicht geändert

19. Juni 2017 - 14:19 Uhr

Rallyelegende Sebastien Loeb glaubt nicht, dass das Spektakel für die Zuschauer mit den neuen WRC-Autos des Jahrgangs 2017 größer geworden ist

Sebastien Ogier, Julien Ingrassia
Schneller, aber auch besser für die Zuschauer? Die WRC-Boliden 2017
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Stärker, breiter, schneller: In der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) haben sich die Autos 2017 sichtbar verändert. Die neuen Boliden sehen spektakulärer aus und sind schneller als ihre Vorgänger. Aber bekommen die Fans davon überhaupt etwas mit? Daran hat Sebastien Loeb so seine Zweifel: "Ich weiß nicht, ob sich für die Zuschauer viel geändert hat, ob der Sport oder die Show jetzt besser sind", sagt er neunmalige Rallye-Weltmeister im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich weiß nicht, ob das viel gebracht hat."

Den Leistungszuwachs um rund 80 PS und den Anpressdruck durch die bessere Aerodynamik wird man seiner Einschätzung nach vor allem im Cockpit spüren. "Den Fahrern macht es sicherlich Spaß, diese tollen Autos zu fahren. Die Autos haben mehr Leistung, daher ist es etwas spektakulärer", sagt Loeb, "aber ob das beim Zuschauen einen großen Unterschied macht?"

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Sonderlich erpicht darauf, eines der neuen WRC-Autos auszuprobieren, ist die Rallyelegende daher nicht. "Einen Tage zum Spaß, warum nicht? Aber ich wüsste aktuell nicht, mit welchem Auto", sagt der Franzose, der allerdings schon zu glauben weiß, was ihn dabei erwarten würde.

"Ich weiß, wie das sein wird. Es wird irgendwo zwischen den alten WRC-Autos und denen hier (in der Rallycross-WM; Anm. d. Red.) sein", sagt Loeb. Sein Peugeot 208, den er in der Rallycross-WM fährt, hat mit rund 600 PS eineinhalb mal so viel Leistung die die neuen WRC-Boliden.

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