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PSRX-Volkswagen vom eigenen Tempo überrascht

13. Mai 2017 - 17:48 Uhr

Petter Solberg und Johan Kristoffersson dominieren den ersten Tag der WRX in Mettet, bleiben aber dennoch vorsichtig: "Dürfen uns keine Fehler erlauben"

Petter Solberg, Johan Kristoffersson
Ein Sinnbild für den Samstag: Petter Solberg und Johan Kristoffersson in Front
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - Bisher hat PSRX-Volkswagen beim vierten Rennwochenende der Rallycross-WM (WRX) 2017 das Geschehen fest im Griff. Bestzeiten in beiden zweiten Trainings und Doppelsiege in Q1 und Q2 - für die norwegisch-schwedisch-deutsche Mannschaft und ihrer Piloten Johan Kristoffersson und Petter Solberg hätte es in Belgien nicht besser laufen können. Doch Solberg will auf dieses Zwischenergebnis nicht allzu viel geben und mahnt: "Wir waren schon mehrmals vorne dabei, haben den Job aber nicht richtig zu Ende gebracht."

"Das muss uns morgen gelingen. Das Auto ist wirklich gut, aber wir dürfen uns keine Fehler erlauben", fordert der Norweger. Anders als in Montalegre oder Hockenheim, wo Solberg und Kristoffersson im Halbfinale und Finale ihre Leistungen aus den Vorläufen nicht ganz wiederholen können, soll morgen in Mettet der erste Saisonsieg gelingen. Kristoffersson versprüht jedoch Zuversicht: "In Hockenheim haben wir unsere Lektion gelernt und seitdem einiges verbessert. So wollen wir morgen weitermachen."

Nach einer Analyse des vergangenen Rennwochenendes änderte PSRX-Volkswagen in Belgien die Abläufe. "Wir sind das Wochenende diesmal etwas anders angegangen und haben gestern im Freien Training viele Dinge ausprobiert", erklärt Kristoffersson. "Auch heute haben Petter und ich im Training verschiedene Abstimmungen ausprobiert, und in Q1 waren wir wirklich schnell."

Und wie schnell: Kristoffersson und Solberg distanzierten den Rest des Feldes über vier Runden auf dem 1,031 Kilometer langen Circuit Jules Tacheny um mehr als zwei Sekunden. "Ich war etwas überrascht, dass unser Tempo so gut war", sagt Kristoffersson. "In Q2 war die Strecke dann in keinem guten Zustand mehr, vor allem am Ende des zweiten Schotterabschnitts war es schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Zumindest für mich als Rundstrecken-Fahrer, für die Rallye-Jungs wahrscheinlich nicht", lacht der Schwede.

Nicht ganz so viel zu lachen hat an diesem Wochenende Solberg, der durch einen Infekt geschwächt wird. "Es geht mir besser als gestern, aber das Fieber ist noch nicht weg", sagt er. "Zwischen den Rennen muss ich mich schlafen legen."

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