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Rallye Mexiko: Erster Rückschlag für Toyota

13. März 2017 - 17:01 Uhr

Schwächelnde Boliden und ein kranker Fahrer: Für Toyota gab es nach dem herausragenden Start in die WRC-Saison bei der Rallye Mexiko nicht viel zu holen

Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila
Jari-Matti Latvala verpasste das Podium in Mexiko deutlich
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das märchenhafte Comeback von Toyota in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat am vergangenen Wochenende bei der Rallye Mexiko einen ersten Dämpfer erhalten. Nach Platz zwei in Monte Carlo und dem Sieg in Schweden als WM-Spitzenreiter nach Mittelamerika gereist, kam Jari-Matti Latvala nach einer problematischen Rallye nicht über Platz sechs hinaus. Teamkollege Juho Hänninen landete von einem schweren Infekt geschwächt hinter ihm auf Rang sieben.

Glatt lief es für Toyota nur zum Auftakt. Nach der Showprüfung am Donnerstag in Mexiko-Stadt lag Hänninen noch in Führung. Doch im Laufe der Rallye fiel der von seiner Krankheit geschwächte Finne immer weiter zurück. Für Teamkollege Latvala war der Kampf um das Podium im Prinzip schon nach der ersten Wertungsprüfung am Freitag gelaufen.

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Beim ersten Durchgang der WP "El Chocolate" überhitzte der Motor seines Toyota. Für die Höhenluft Mexikos war die Kühlung des Yaris WRC offensichtlich unterdimensioniert. Um den Motor zu retten, musste Latvala ihn in den Straßenmodus schalten, in dem er deutlich weniger als die Maximalleistung von gut 400 PS liefert. Zusätzlich überhitzten auch die Bremsen, sodass Latvala nach den ersten beiden richtigen Wertungsprüfungen schon mehr als zwei Minuten hinter der Spitze zurücklag.

Bis zum Samstag behob das Team die Probleme mit der Kühlung, dafür verzockte sich Latvala mit den Reifen. "Ich hatte Regen erwartet und weiche Reifen gewählt. Doch der Regen kam nicht, und daher haben die Reifen stark abgebaut", sagt er. So addierte sich sein Rückstand bis zum Samstagabend auf viereinhalb Minuten.

Am Schlusstag versuchte Latvala dann, bei der Powerstage möglichst viele Zusatzpunkte zu gewinnen. Doch dieser Plan ging nur zum Teil auf. Mit Platz vier nahm der Finne nur zwei Zähler mit. "Ich hatte mir die Top 5 als Ziel gesetzt, das habe ich verpasst. Andererseits hätte wohl niemand gedacht, dass wir nach all diesen Problemen auf Platz sechs landen, Punkte aus der Powerstage mitnehmen und so in der Meisterschaft weiter gut im Rennen sind", meint Latvala.

Trotz des Dämpfers kann Toyota zufrieden auf die ersten drei Rallyes des Jahres blicken, auch wenn der Yaris WRC an diesem Wochenende sein wahres Potenzial noch nicht zeigen könnte. Aber mit Plätzen zwei von Latvala in der Fahrerwertung und des Teams in der Herstellerwertung hätten zu diesem Zeitpunkt vor Saisonbeginn wohl nur die wenigsten gerechnet - am wenigsten Toyota selbst.

"Nach diesen tollen Momenten in Monte Carlo und Schweden, war diese Rallye eher so, wie wir es in diesem Jahr erwartet hatten", sagt Teamchef Tommi Mäkinen. "Trotz widriger Umstände haben unsere Fahrer, Beifahrer, Mechaniker und Ingenieure dafür gesorgt, dass wir mit beiden Autos ins Ziel gekommen sind. Damit können wir zufrieden sein, nachdem es unsere erste Schotterrallye war."

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