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Ohne Spikes kein Grip: Reifen speziell für Schweden entwickelt

07. Februar 2017 - 13:45 Uhr

Michelin entwickelt speziell für die Rallye Schweden Spike-Reifen - Die stärkeren WRC-Boliden bringen auch die Reifen ans Limit - Management ist gefragt

Spike-Reifen
Nur bei der Rallye Schweden kommen Spike-Reifen zum Einsatz
© Citroen

(Motorsport-Total.com) - Im vollen Drift mit bis zu 200 km/h über vereiste Schneepisten und furchterregende Sprungkuppen: Bei der Rallye Schweden müssen die Lenkradakrobaten der Rallye-Weltmeisterschaft besonders viel Vertrauen in die Reifen ihrer nunmehr fast 400 PS starken Turbo-Allradler haben. Die Werksteams von M-Sport, Hyundai, Citroen und Toyota setzen auch für ihre neu entwickelten World-Rally-Cars wieder auf den mit 384 Spike-Nägeln bestückten X-Ice North 3 von Michelin. Er vereint hohe Lenkpräzision über große Prüfungsdistanzen mit viel Grip und Traktion.

Sie sind 20 Millimeter lang und ragen 6,5 Millimeter aus dem Profil hervor, wiegen pro Stück vier Gramm und bestehen aus einer speziellen Tungsten-Stahllegierung: Die 384 Spikes des X-Ice North und ihre spezielle Verankerung in den gerade Mal 195 Millimeter breiten 15-Zoll-Reifen gehören zu den besonders gut gehüteten Geheimnissen der Motorsportabteilung von Michelin. Die Aufgabe der Hightech-Winterspezialisten ist klar definiert: Durch die Schneeoberfläche der zumeist anmutig geschwungenen Waldwege sollen sie auf den Wertungsprüfungen der Rallye Schweden sicheren Halt im festeren Untergrund finden, auch auf vereisten Passagen viel Grip bieten und selbst schlechte Streckenbedingungen möglichst unbeschadet überstehen.

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Nie zuvor wurden die speziell für die Rallye Schweden konstruierten Pneus von Michelin so gefordert wie der X-Ice North 3 in dieser Saison, selten wurde die Technologie künftiger Winterreifengenerationen einem schonungsloseren Härtetest unterzogen. Denn schon der Saisonauftakt in den Seealpen oberhalb von Monte Carlo hat gezeigt: Die jüngste Evolution der World-Rally-Cars - aerodynamisch ausgefeilt und mit rund 400 PS nochmals über 20 Prozent stärker als ihre Vorgänger - sind die schnellsten Autos, die den schwedischen WM-Lauf jemals in Angriff genommen haben.

Das weiß auch Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Engagements von Michelin. "Die neuen, leistungsstärkeren World-Rally-Cars stellen größere Anforderungen an unsere Reifen. Die Fahrer werden sich das Leistungsvermögen der Pneus zum Beispiel durch etwas vorsichtigeres Bremsen gut einteilen müssen, damit die Spike-Reifen auch am Ende ihrer Einsatzzeit noch ihr volles Potenzial ausspielen können", betont der Franzose.

Dies gilt erst recht, sollte wie im Vorjahr Tauwetter den Schotterbelag der Waldwege zum Vorschein bringen. "Wenn die Schnee- und Eisschicht aufbricht und die Naturwege durchkommen, dann setzt dies den Spikes der Reifen naturgemäß noch stärker zu - danach können sie auf Schnee und Eis nicht mehr die gleiche effektive Wirkung entwickeln wie zuvor."

Viel Auswahl haben die Rallye-Fahrer in Schweden nicht, was die Reifen ihrer Turbo-Allradler betrifft: Das Reglement erlaubt nur ein Profilmuster und eine Laufflächenmischung. Inklusive des Shakedowns, der offiziellen Testgelegenheit am Donnerstagmorgen ab 8:00 Uhr, stehen jeder World-Rally-Car-Crew insgesamt 32 Pneus zu. In der WRC2-Klasse, in der die gut 270 PS starken R5-Autos an den Start gehen, sind es pro Fahrer 30 Reifen. Michelin transportiert 1.020 Pneus nach Torsby, von denen 450 für die Topkategorie und 570 für die WRC2 bestimmt sind.

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