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Sebastien Loeb hat wenig Hoffnung auf Dakar-Sieg

13. Januar 2017 - 15:22 Uhr

Sebastien Loeb rechnet nicht damit, dass er Stephane Peterhansel den Sieg bei der Rallye Dakar bei den letzten beiden Etappen noch stetig machen kann

Sebastien Loeb
Sebastien Loeb glaubt nicht, dass er seinen Teamkollegen noch abfangen kann
© Red Bull Content Pool

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Loeb rechnet sich kaum noch Chancen aus, seinem Peugeot-Teamkollegen Stephane Peterhansel den Gesamtsieg in der Autowertung bei der Rallye Dakar 2017 auf den verbleibenden beiden Etappen noch streitig zu machen. Loeb war am Donnerstag zunächst als Gesamtführender gewertet worden, doch nach einer Zeitgutschrift liegt nun Peterhansel 5:50 Minuten vor dem neunmaligen Rallye-Weltmeister.

"Sollte Stephane keine Probleme bekommen, wird es nicht einfach. Aber wir kämpfen immer noch mit", sagt Loeb. Diesen Kampf nimmt Loeb bisher auch auf der vorletzten Etappe auf. Zur Halbzeit des 292 Kilometer langen Abschnitts zwischen San Juan und Rio Cuarto ist Loeb 2:56 Minuten schneller als Peterhansel.

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Die entscheidenden Minuten hat Loeb nach eigener Einschätzung am Donnerstag auf dem ersten Teil der Etappe verloren. "Wir haben uns drei- oder viermal verfahren. Wir sind in ein kleines Tal gelangt und haben nicht sofort gemerkt, dass das der falsche Weg war. Das hat keinen Spaß gemacht, dabei haben wir Zeit verloren."

Peterhansel hatte die Etappe am Donnerstag zwar hinter Loeb beendet, bekam aber nachträglich zehn Minuten gutgeschrieben, weil er sich nach einem Unfall mit Simon Marcic um den verletzten Motorradfahrer gekümmert hatte.

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