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Trotz Dopingprobe: Russin darf bei Rallye Dakar starten

31. Dezember 2016 - 13:26 Uhr

Die Russin Anastasija Nifontowa wurde im November wegen Meldonium-Dopings gesperrt - Trotzdem erteilt die FIM eine Ausnahmegenehmigung für die Rallye Dakar

Anastasija Nifontowa
Die Russin Anastasija Nifontowa darf nun doch in Südamerika starten
© Red Bull Contentpool

(Motorsport-Total.com) - In den vergangenen Monaten erschütterte die Sportwelt der russische Doping-Skandal. Und auch im Motorsport gibt es einen Fall. Anastasija Nifontowa ist eigentlich in Washington (USA) geboren, startet aber für Russland. Die 37-Jährige plante im Januar 2017 ihre erste Teilnahme bei der Rallye Dakar in Südamerika. Sie ist mit einer Husqvarna FR 450 Rally in der Motorrad-Kategorie gemeldet.

Am 14. November wurde Nifontowa vom Motorrad-Weltverband FIM suspendiert. In einer Urinprobe, die am 3. Oktober bei der Marokko-Rallye genommen wurde, fand die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auffällige Meldonium-Werte. Diese Arznei regt Herz und Kreislauf an und ist seit 1. Januar 2016 als Dopingsubstanz eingestuft. Prominentes Dopingopfer war Anfang des Jahres Tennisspielerin Maria Scharapowa, die wegen Meldonium-Einnahme für zwei Jahre gesperrt wurde.

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Kurz vor dem Start der Rallye Dakar gibt die FIM nun bekannt, dass Nifontowa doch antreten darf. Der Motorrad-Weltverband autorisiert den russischen Motorsportverband (MFR), der ausnahmsweise für Nifontowa eine Lizenz für die Dakar ausstellen darf. In einer Aussendung der FIM heißt es, dass man "sorgfältig die verschiedenen Interessen geprüft hat" sowie "klärende und neue medizinische Informationen" von der Sportlerin erhalten hat.

Basierend darauf kam die FIM zu dem Schluss, eine Ausnahme zu machen und eine Starterlaubnis zu erteilen. In der Aussendung lautet die Begründung, dass ihr durch ein Startverbot "irreparable Schäden" entstehen hätte können. Auf weitere Details des laufenden Verfahrens will die FIM nicht näher eingehen. Nifontowa ist Mutter eines Sohnes und die erste Russin bei der Rallye Dakar. Mit Laia Sanz, Nifontowa und Rosa Romero Font sind in der Motorrad-Kategorie drei Damen am Start. Sanz werden die besten Chancen auf ein Top-10-Ergebnis eingeräumt.

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