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Rallye Dakar: X-raid greift mit überarbeitetem Mini an

28. Dezember 2016 - 09:17 Uhr

Mikko Hirvonen, Orlando Terranova und Yazeed Al-Rajhi: X-raid überarbeitet den Mini in vielen Details und greift bei der Rallye Dakar als Außenseiter nach dem Podest

X-raid
X-raid hat den Mini technisch und aerodynamisch weiterentwickelt
© X-raid

(Motorsport-Total.com) - Vor gar nicht allzu langer Zeit galt der X-raid Mini als das beste Offroad-Fahrzeug und als klarer Favorit für die Rallye Dakar. Zwischen 2012 und 2015 gingen die Siege reihenweise an die deutsche Mannschaft. Eine ganze Armada an Topfahrern saßen am Steuer eines der Turbodiesel. Doch diese Zeiten haben sich mit einem Schlag geändert, X-raid zählt für den Klassiker 2017 zum Kreis der Mitfavoriten, ist aber eigentlich in der Außenseiterrolle. Mit Mikko Hirvonen, Yazeed Al-Rajhi, Bryce Menzies und Orlando Terranova schickt X-raid vier Fahrzeuge ins Rennen.

Dank der starken Konkurrenz von Peugeot und Toyota musste X-raid reagieren. In den Hallen in Trebur wurde der Mini in vielen Details weiterentwickelt. Im Vergleich zum Vorgänger konnte der Schwerpunkt gesenkt, einige Leistungsmerkmale verbessert und eine bessere Fahrbarkeit erreicht werden. Sichtbar sind die äußeren Neuerungen, der Mini wirkt nun deutlich aggressiver. Aufbauend auf dem neuen Countryman haben sich besonders die Linienführung und die Scheinwerfer verändert.

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Aber auch unterhalb der Außenhaut hat sich im Vergleich zum Vorgänger viel getan. So wurde der Stahlrohrrahmen neu konstruiert und ermöglicht nun auch das dritte Reserverad im unteren Teil des Fahrzeuges unterzubringen. Damit entstand im Heck der nötige Platz, um die Kühlung tiefer zu positionieren. Beide Änderungen sorgten für eine weitere Senkung des Schwerpunktes. Auch im Bereich der Aerodynamik wurde ein Schritt nach vorne gemacht. Dafür verbrachte der Wüstenrenner zahlreiche Stunden im BMW-Windkanal. Im Zusammenspiel mit einem neuen Motormapping weist der 6-Zylinder Turbodiesel bessere Leistungsmerkmale auf.

"Es ist ein Fahrzeug, das auf einer gründlichen Entwicklung auch im Windkanal basiert", erklärt X-raid-Chef Sven Quandt. "Dadurch haben wir eine bessere Aerodynamik erreicht. In Kombination mit weiteren neuen Funktionen haben wir die Performance deutlich gesteigert. Einer der Vorteile der Entwicklung im Windkanal ist eine höhere Höchstgeschwindigkeit zusammen mit einer verbesserten Beschleunigung bei einem Tempo ab 140 km/h - das waren wichtige Bereiche für Verbesserungen. Der Fahrzeugschwerpunkt wurde deutlich abgesenkt. Wir haben in der Mitte des Fahrzeugs rund 50 Kilogramm etwa 50 Zentimeter tiefer platziert, was das Handling verbessert."

Mikko Hirvonen: Die Speerspitze von X-raid

2016 war Rookie Mikko Hirvonen die große Überraschung. Der ehemalige Topfahrer der Rallye-WM war zwar nicht ganz so schnell wie Peugeot-Konkurrent Sebastien Loeb, aber der Finne machte keine groben Fehler. Die Belohnung war der vierte Platz. "Meine erste Dakar war eine tolle Erfahrung, aber ich hätte eine schwierigere Rallye mit mehr Navigation erwartet." Lob gibt es für seinen Co-Piloten Michel Perin, der mit Pierre Lartigue und Stephane Peterhansel insgesamt fünf Siege gefeiert hat.

Der erfahrene Co ist einer der Schlüssel für Hirvonens guten Dakar-Einstand. "Ich schulde Michel viel. Er hat mir perfekt die Philosophie der Rallye erklärt. Als es nötig war, hat er mir gesagt, dass ich Druck machen soll, andernfalls hat er mich eingebremst. Jetzt habe ich die Erfahrung von einer Teilnahme hinter mir und weiß, dass ich weniger Fehler machen werde", zeigt sich Hirvonen zuversichtlich. "Ich hoffe, dass es diesmal besser läuft. Mein Ziel ist der Sieg. Natürlich wird es gegen Peugeot schwer, denn in bestimmten Situationen sind sie unschlagbar. Aber wenn es mehr Navigation und Offroad gibt, könnte es möglich sein!"

Ein Kandidat für die Top 5 ist der Argentinier Terranova, der 2015 vier Etappen gewann und schon zweimal Platz fünf im Gesamtklassement belegte. Sein Beifahrer ist Andreas Schulz aus Deutschland. Schulz gewann die Dakar 2001 mit Jutta Kleinschmidt und 2003 mit Hiroshi Masuoka, damals im Mitsubishi-Team. Terranova und Schulz arbeiten zum ersten Mal gemeinsam im Auto und stimmten sich vor allem bei der Marokko-Rallye ab.

Ein Geheimtipp für eine Überraschung ist X-raid Neuzugang Al-Rajhi. 2015 holte er im Toyota Hilux einen Etappensieg und schied in der zweiten Woche auf Gesamtrang drei liegend mit technischem Defekt aus. Im Vorjahr enttäuschte Al-Rajhi mit Platz elf und verließ dann Toyota. Der Mann aus Saudi Arabien arbeitet mit dem Deutschen Timo Gottschalk als Co-Piloten. Das Duo überzeugte in diesem Jahr bei Cross-Country-Rallyes. Vor allem mit dem zweiten Platz bei der Seidenstraßen-Rallye ließ Al-Rajhi aufhorchen.

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