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Die Route der Rallye Dakar 2017: Höher, härter, länger

27. Dezember 2016 - 09:30 Uhr

Die Veranstalter der Rallye Dakar gestalten die Route deutlich anspruchsvoller: Eine Woche auf mehr als 3.000 Metern Seehöhe - Erstmals wird in Paraguay gestartet

Dakar 2017
Paraguay, Bolivien und Dakar: Zwölf Etappen und mehr als 9.000 Kilometer
© Dakar/ASO

(Motorsport-Total.com) - Zum neunte Mal wird die Rallye Dakar im Januar 2017 in Südamerika ausgetragen. Rund um Sportdirektor Marc Coma wurde eine neue Route geplant. Mehr als 9.000 Kilometer müssen auf dem Weg durch Bolivien, Paraguay und Argentinien zurückgelegt werden. Paraguay ist das 29. besuchte Land in der Geschichte der Rallye und das fünfte in Südamerika. Der Startschuss fällt am 2. Januar in Asuncion, der Hauptstadt Paraguays. In dieser Region herrscht tropisches Klima und Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

Anschließend geht es weiter Richtung Tucuman in Argentinien und dann in den Norden nach Bolivien. In Bolivien wird am 7. Januar La Paz angefahren, die drittgrößte Stadt des Landes. In La Paz wird auch am 8. Januar der Ruhetag eingelegt, doch da sich die Stadt auf mehr als 3.000 Metern über Seehöhe befindet, wird es für den Körper schwierig, sich gut zu erholen. Die Höhe und die dünne Luft wird zu einem Charakter der Rallye werden, die Veranstalter haben eine volle Woche in die Höhenlage verlegt.

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Nach dem Ruhetag werden in der zweiten Dakar-Woche die Ausdauer, die Kraft und die Navigationskünste gefragt, wenn es Richtung Süden nach San Juan in Argentinien geht. Etappe sieben (9. Januar) direkt nach dem Ruhetag ist eine Marathonetappe für die Motorräder und Autos, bei der sie am Abend keine technische Hilfe von ihren Crews erhalten werden. Die zehnte Etappe am 11. Januar von Salta nach Chilecito könnte die Entscheidung um den Sieg bringen. Die "Super Belen" genannte Etappe ist fast 1.000 Kilometer lang und 98 Prozent des gezeiteten 400 Kilometer langen Abschnitts finden im Gelände statt. Die Navigation wird an diesem Tag besonders wichtig sein.

Anschließend stehen noch zwei Härtetests mit Trial-Abschnitten und kurzen Wüstendünen auf dem Programm, wenn es westlich nach Buenos Aires geht. Am 14. Januar beginnt der Triumphzug im Laufe der zwölften und letzten Etappe in die argentinische Hauptstadt, wo die erfolgreichen Fahrer geehrt werden. 2016 gab es Kritik an den Veranstaltern, dass die Routenführung zu einfach war und zu sehr den Charakter von WRC-Prüfungen hatte. Darauf wurde nun reagiert, auf dem Papier ist der Schwierigkeitsgrad deutlich gestiegen.

Marc Coma: Navigation wieder wichtiger

"Die Route der Rallye Dakar 2017 bewahrt die Rallye-Raid-Traditionen", betont Coma, der zum zweiten Mal an der Planung mitgearbeitet hat. "Es wird körperliche Herausforderungen geben, die die Teilnehmer in die Welt der extremen Langstrecke katapultiert. Sieben Etappen werden mehr als 400 Kilometer lang sein, eine sogar mehr als 500. Sechs Tage lang werden wir uns auf mehr als 3.000 Metern über Seehöhe befinden." Mensch und Material sollen an die Grenzen gebracht werden.

Der Schwierigkeitsgrad soll auch kontinuierlich steigen. Coma sagt: "Die Balance der Herausforderung kann mit einem doppelten Aufwärtstrend illustriert werden. Bis zum Ruhetag wird das Terrain immer schwieriger. In der zweiten Woche wird dann die Kraft wichtig werden, um 'Super Belen' erreichen zu können. Es wird ein hartes Rennen: Hitze und Luftfeuchtigkeit in Paraguay, Kälte und Höhe in Bolivien sowie mehr als 40 Grad in Argentinien. Nichts wird vor der letzten Speziale in Rio Cuarto entschieden sein", ist der fünffache Gesamtsieger bei den Motorrädern überzeugt.

Um auch die Navigationskünste der Fahrer stärker in den Vordergrund zu heben, wurde das Reglement angepasst. Die Funktionalität des GPS-Systems wurde eingeschränkt. Auch die versteckten Wegpunkte wurden zum Großteils von kontrollierten Wegpunkten ersetzt, die sich erst aktivieren, wenn sich ein Fahrzeug nähert. Diese Änderungen wurden im Mai bei der Merzouga Rallye in Marokko getestet.

Die Instrumente helfen den Fahrern nun deutlich weniger, um den richtigen Weg zu finden. "Diese Rallye ist ein Abenteuer und ein Orientierungsrennen", setzt Coma fort. Die einzige Funktion des GPS ist es, den Fahrern zu zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Es gibt sechs Etappen über 400 Kilometer und an sieben der zwölf Tage wird die Navigation in den Dünen geprüft."

Die Route der Rallye Dakar (2.-14. Januar):

Etappe 1: Asuncion - Resistencia (39 km Speziale/454 km Gesamt)
Etappe 2: Resistencia - San Miguel de Tucuman (275/803)
Etappe 3: San Miguel de Tucuman - San Salvador de Jujuy (364/780)
Etappe 4: San Salvador de Jujuy - Tupiza (416/521)
Etappe 5: Tupiza - Oruro (447/692)
Etappe 6: Oruro - La Paz (527/786)
Ruhetag in La Paz (9. Januar)
Etappe 7: La Paz - Uyuni (322/622)
Etappe 8: Uyuni - Salta (492/892)
Etappe 9: Salta - Chilecito (406/977)
Etappe 10: Chilecito - San Juan (449/751)
Etappe 11: San Juan - Rio Cuarto (288/754)
Etappe 12: Rio Cuarto - Buenos Aires (65/786)

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