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Coronel-Brüder greifen erneut bei der Rallye Dakar an

29. Dezember 2016 - 09:27 Uhr

Die Coronel-Brüder Tim und Tom nehmen auch 2017 die Rallye Dakar mit zwei Buggies in Angriff - Nach den Rückschlägen der letzten Jahren wollen beide ins Ziel

Coronel
Der Coronel-Buggy wird von einem Suzuki-Hayabusa Motor angetrieben
© Maxxis Dakar Team

(Motorsport-Total.com) - Die Familie Coronel ist seit einigen Jahren ein Fixpunkt bei der Rallye Dakar. Vor allem Tim, der Zwillingsbruder von WTCC-Fahrer Tom, ist ein begeisterter Fan des Marathonklassikers. Tim debütierte 2007 gemeinsam mit seiner Freundin Gaby und 2009 erstmals mit Tom. Dann entschied sich Tim dazu, den harten Weg zu gehen und mit einem Buggy alleine die Herausforderung anzunehmen. Fünfmal schaffte er die Zielankunft, zweimal schied er aus.

Tims bestes Ergebnis ist Gesamtrang 35 bei der Dakar 2016. Damit gewann er auch die Solo-Wertung. Tom ist seit zwei Jahren ebenfalls mit einem Buggy dabei, aber der Tourenwagenprofi hatte bisher kein Glück. 2015 wurde er disqualifiziert, beim letzten Mal schied er schon nach vier Etappen aus. "Ich weiß, dass ich verrückt bin", lacht Tom Coronel. "Vielleicht so verrückt wie Tim, aber wahrscheinlich ist es bei mir noch schlimmer, weil eigentlich er es ist, der der Dakar-Leidenschaft verfallen ist."

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Tim, der kurz vor Tom das Licht der Welt erblickte, stimmt zu: "Die Dakar strömt durch meine Venen. Vielleicht weil ich Offroad besser bin als auf einer Rennstrecke. Wir haben die gleichen Rennsportgene, aber Tom ist für Asphalt gemacht und ich für Sand. In den vergangenen drei Jahren war die Dakar ein Desaster für uns", ärgert sich Tim. Den Buggy baut er mit Hilfe des niederländischen Maxxis-Team auf.

"Das vergangene Jahr war ein Desaster", stimmt Tom seinem Bruder zu. "Wir müssen jetzt beweisen was wir können. Ich möchte dem ursprünglichen Plan folgen und aus dem Auto über den Wettbewerb berichten. Diesmal ist es das Ziel, die Rallye zu beenden. Ich habe eine komplizierte Beziehung zur Dakar. So sehr ich sie liebe, so sehr hasse ich sie auch. Es hängt vom Moment ab, an dem man mich darüber befragt."

Trotz der Rückschläge lässt sich Tim nicht entmutigen. Zahlreiche Testfahrten wurden mit dem Buggy absolviert. "Das Abenteuer geht weiter und ich denke, wir haben die Probleme gelöst", hofft der Offroad-Enthusiast. "Ich habe im Februar damit begonnen, die Buggies neu aufzubauen. Wir haben zwei Buggies vorbereitet. Der erste ist für meinen Bruder, der zweite für mich. Wir haben eigentlich nur ein Ziel: Dass wir beide ins Ziel kommen."

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