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Östberg: "Es kann nicht noch schlechter werden"

09. Juni 2013 - 15:46 Uhr

Nach zahlreichen Problemen hofft Mads Östberg auf eine bessere zweite Saisonhälfte - Den Frust bewältigte er mit einem Sieg in Norwegen

Mads Östberg
Mads Östbergs Saison glich bisher einer endlosen Pechsträhne
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mads Östberg ist der große Pechvogel der ersten Saisonhälfte. Bei praktisch jeder Rallye ist bei dem Norweger etwas schiefgelaufen. Lediglich in Schweden klappte es mit einem Podestplatz,aber ansonsten war es bisher eine Pleiten-, Pech- und Pannensaison. Den Speed hat Östberg mit dem Ford Fiesta RS WRC schon mehrfach untermauert. In der zweiten Saisonhälfte muss wieder die Glücksfee mitfahren. An diesem Wochenende suchte Östberg Ablenkung in seiner norwegischen Heimat und ging in der lokalen Rallye-Meisterschaft an den Start.

Mit dem WRC-Boliden dominierte der 25-Jährige die Rallye Aurskog/Höland und sicherte sich zehn der elf Prüfungsbestzeiten. "Ich will etwas Zeit im Auto verbringen und in Norwegen meine Präsenz zeigen. Ich bin schon lange nicht mehr dort gefahren. Die Rallye ist auch nur eine Stunde von meinem Haus entfernt", nennt er bei 'iRallylive.com' die Gründe für seinen Gaststart. Es lief alles perfekt zusammen und genau diesen Schwung will er in die zweite Saisonhälfte mitnehmen.

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Zuletzt in Griechenland verlor er schon früh ein Rad und war fassungslos. "Es war ein schreckliches Wochenende. Es sind viele Dinge passiert und ich fand nie meinen Rhythmus. Ich war nach der Rallye nicht glücklich, aber wir müssen nach vorne schauen." Die nächste Rallye findet in zwei Wochen auf Sardinien statt, wo Östberg im Vorjahr Vierter wurde.

"Es ist eine neue Rallye und wir können wieder von vorne anfangen. Es ist nicht so hart wie Griechenland, aber immer noch hart. Ich genieße es dort immer. Mein Speed war in der Vergangenheit dort nicht schlecht." Seine Pechsträhne hat sich auch auf den WM-Stand niedergeschlagen. Mit 46 Zählern liegt der M-Sport-Pilot auf dem siebten Rang.

"Hoffentlich läuft die zweite Saisonhälfte besser. Es kann nicht schlimmer werden. Hoffentlich haben wir einige gute Rallyes und ich kann viele Punkte sammeln", steckt Östberg den Kopf nicht in den Sand. "Es sind verschiedene Probleme passiert. Immer wenn etwas passiert, dann endet es für uns schlecht. Hoffentlich ändert sich das. Ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr Glück habe."

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