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Akropolis: Die verkürzte Route war trotzdem hart

07. Juni 2013 - 17:24 Uhr

Die Veranstalter sind mit dem Verlauf der Akropolis-Rallye zufrieden - Die erste Etappe stellte die Fahrer vor große Herausforderungen

Jewgeni Nowikow
Jewgeni Nowikow führte überraschend nach der ersten Etappe
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Akropolis-Rallye hat am vergangenen Wochenende für viel Spektakel gesorgt. Gleich die erste Wertungsprüfung am Freitag bot viele Dramen. Reihenweise hatten die Fahrer Probleme. Prominentestes Opfer war Sebastien Ogier, dessen Volkswagen Polo R WRC mit technischem Defekt liegenblieb. Auch bei Mads Östberg (Ford) setzte sich die Pechsträhne fort und bei Mikko Hirvonens Citroen brach die Lenkung. Es war ein turbulenter Auftakt, der von den Veranstaltern geplant war.

In diesem Jahr war die Rallye Griechenland deutlich kürzer als im Vorjahr. Im Vorfeld gab es Befürchtungen, dass der kompakte Prüfungsplan den Charakter der Rallye negativ beeinflussen könnte. Das war aber nicht der Fall. Die Akropolis war für Mensch und Maschine eine harte Herausforderung. "Diese Rallye hat ihre Zähne gezeigt", umschreibt es Rallye-Direktor Pavlos Athanassoulas bei 'Autosport'. "Es ist egal, ob wir 300 Kilometer wie in diesem Jahr oder 400 wie im Vorjahr fahren."

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"Das ist die Akropolis. Die Rallye ist hart und wir wollen, dass sie hart ist." Diese Vorgabe haben die Veranstalter perfekt umgesetzt. Der richtige Kompromiss aus Aggressivität und Auto schonen war der Schlüssel zum Erfolg. "Wir wollten den Fahrern Kopfschmerzen bereiten. Deshalb entschieden wir uns dazu, die längste Prüfung schon zu Beginn zu fahren, damit es Probleme gibt. Es war von vornherein unmöglich, die längste Prüfung gleich zum Start der Rallye ohne Probleme zu absolvieren."

"Wir wussten dass es Dramen geben wird. Anschließend haben wir die Fahrer in die Nachtprüfungen geschickt", so Athanassoulas. Mit dem Verlauf der Rallye ist der Grieche deshalb sehr zufrieden. "Es war perfekt. Das war die Akropolis und wird sich nicht ändern." M-Sport-Boss Malcolm Wilson unterstreicht die Bedeutung solch harter Rallyes. "Es ist ein Klassiker in der Rallye-WM. Es ist die schwierigste Rallye im Kalender. Wir brauchen Rallyes mit diesem Charakter."

Im nächsten Jahr wird es eine kleine Veränderung geben, um die Rallye noch mehr aufzuwerten. Erstmals seit 2006 wird wieder eine Superspecial im Olympiastadion von Athen stattfinden. Die Veranstalter wollen auch günstige Eintrittskarten anbieten. Im Jahr 2005 war das Stadion ausverkauft, doch als für 2006 die Preise deutlich angehoben wurden, blieben die Fans aus. 2014 wird die Akropolis zum 60. Mal stattfinden.

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