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Nogier vergleicht Räikkönen und Kubica

29. März 2013 - 08:57 Uhr

Nach Kimi Räikkönen wagt mit Robert Kubica ein zweiter Formel-1-Fahrer den Schritt in die Rallye-Szene - Citroen-Manager Benoit Nogier vergleicht die beiden Charaktere

Robert Kubica
Robert Kubica arbeitet in der Rallye-Szene mit Citroen zusammen
© ERC

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 stellt die höchste Klasse im Motorsport dar. Doch was kommt für einen Fahrer danach? Viele hören nach ihrer Karriere auf, doch einige wagen Neustarts in anderen Motorsportformen. In jüngster Zeit wurde die Langstrecken-WM mit der Perle Le Mans zur Anlaufstation, wie beispielsweise für Alexander Wurz, Sebastien Buemi oder Nick Heidfeld. Andere versuchen sich in der Nascar, wie Juan Pablo Montoya. Wieder andere gehen in den Tourenwagensport, wie Jean Alesi, Mika Häkkinen oder Heinz-Harald Frentzen. Nur die wenigsten Fahrer interessieren sich für den Rallye-Sport.

Kimi Räikkönen fuhr 2010 und 2011 in der Rallye-WM, kehrte anschließend allerdings erfolgreich in die Formel 1 zurück. Nun beginnt Robert Kubica sein ernsthaftes Rallye-Programm-. Bisher konnte der Pole bei einigen kleineren Rallyes Highlights setzen. Auch am vergangenen Wochenende dominierte er den EM-Lauf auf Gran Canaria, verspielte den Sieg allerdings aufgrund eines Fahrfehlers. In zwei Wochen wird der einfache Grand-Prix-Sieger in der Rallye-WM an den Start gehen und mit seinem Citroen DS3 RRC in der WRC2 antreten.

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Die WRC2 ist zwar die Unterkategorie der WRC, doch die Prüfungen in der Rallye-WM sind deutlich länger und anspruchsvoller als in der EM und Kubica trifft auf die Elite der WRC2. Für ihn wird es die erste richtige Standortbestimmung in der Rallye-Szene sein und viele Augen werden auf ihn gerichtet sein. Bei Citroen kümmert sich Benoit Nogier um den Einsatz der Kundenautos. Der Chef von Citroen-Racing-Technologies ist überzeugt, dass Kubica beeindrucken wird.

Er vergleicht dessen Herangehensweise mit jener Räikkönens: "Das Feedback beider Fahrer ist sehr ähnlich und sehr schön. Es ist aber schwierig die beiden Fahrer zu vergleichen, denn sie kommen in einem anderen Kontext in diesen Sport", wird Nogier von 'Autosport' zitiert. "Robert startet mit uns etwas weiter vorne als Kimi. Robert kennt den Sport auch etwas besser, denn er besitzt mehrere Rallye-Autos, spricht viel über unseren Sport und hat viele Freunde in unserem Sport."

"Kimi hatte das nicht, als er startete." Deshalb glaubt Nogier auch, dass sich Kubica in der Rallye-Szene besser zurechtfinden wird und auch länger bleiben wird. "Er ist sich dem Sport bewusster und kann auch besser sagen: 'Okay, das Auto ist so und braucht mehr von jenem.' Das hilft bei den Entscheidungen für die Abstimmung." Aber auch Räikkönen wusste genau, was er vom Rallye-Auto wollte. "Kimi hatte viel Gefühl und konnte es erklären, aber für ihn war schwieriger zu erklären was er brauchte."

Kubica fühlt sich bisher in der Rallye-Szene wohl. Der Pole tritt gut gelaunt und locker auf. Das war auch bei Räikkönen der Fall, doch mit der Zeit wurde ersichtlich, dass er die Freude verlor. Nogier meint: "Vielleicht hat Kimi mit jedem Monat die Motivation verloren, denn er realisierte, dass es ein langer Weg an die Spitze ist." Räikkönens bestes WRC-Ergebnis war Platz fünf in der Türkei 2010.

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