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WP2: Loeb übernimmt Führung von Ogier

16. Januar 2013 - 11:52 Uhr

Schwierige Bedingungen in Monte Carlo: Loeb übernimmt die Spitze im Duell der "Super-Sebs", Volkswagen bleibt aber weiterhin konkurrenzfähig

Sebastien Loeb
Sebastien Loeb ging auf WP2 der Rallye Monte Carlo erstmals in Führung
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Halbzeit am ersten Tag der Rallye Monte Carlo, und auf den Straßen rund um das Fürstentum zeichnet sich ein Duell um den Sieg zwischen den beiden Franzosen Sebastien Loeb (Citroen DS3 WRC) und Sebastien Ogier (Volkswagen Polo R WRC) ab. Ogier hatte die erste Wertungsprüfung (WP) für sich entscheiden können, doch auf WP2 von Burzet nach Saint-Martial (30,6 Kilometer) schlug der neunfache Weltmeister zurück und übernahm die Gesamtführung.

Loeb ging vom ersten Kilometer an ein hohes Tempo, obwohl schwierige und unberechenbare Bedingungen herrschten - teilweise spürten die Fahrer auf Asphalt viel Grip, teilweise war die Strecke jedoch auch von Eisplatten und Matsch überzogen. Doch der Rekordchampion muss bekanntlich nicht an die WM-Gesamtwertung denken, kann möglicherweise einen Hauch mehr riskieren als seine unmittelbaren Gegner und stellte am Ende eine Bestzeit von 25:02.7 Minuten auf.

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Loeb kam mit komplett heruntergefahrenen Hinterreifen im Ziel an, ganz im Gegensatz zu Ogier, der weiterhin einen entspannten Eindruck macht: "Wenn es so läuft, kann alles passieren. Ich bin ziemlich glücklich." Seine Reifen sahen nach WP2 besser aus als bei allen anderen - und den Vorsprung nach hinten konnten die beiden "Super-Sebs" weiter vergrößern: Loeb führt nun 6,7 Sekunden vor Ogier und 39,6 Sekunden vor Daniel Sordo (Citroen DS3 WRC).

Mikko Hirvonen (Citroen DS3 WRC) fiel vom vierten auf den sechsten Platz zurück, wurde von Juho Hänninen und Thierry Neuville (beide Ford Fiesta RS WRC) überholt. "Ich war vorsichtig, wollte kein Risiko eingehen, denn ich will ins Ziel kommen. Wir hatten keinen einzigen kritischen Moment", meint Neuville, stellvertretend für die meisten Fahrer im Feld. Und er ergänzt: "Ich glaube, Loeb attackiert ziemlich hart..."

"Es ist sehr schwierig. Wir versuchen, okay zu fahren, aber Loeb zieht auf und davon", stimmt Jari-Matti Latvala (Volkswagen Polo R WRC), Achter in WP2 und in der Gesamtwertung mit schon fast eineinhalb Minuten Rückstand Zehnter, zu. "Das ist ein bisschen frustrierend. Das ist im Moment mein Bestes." Aber der Finne behält trotz des Rückstands auf seinen Teamkollegen kühlen Kopf: "Ich muss versuchen, mich nicht stressen zu lassen."

In der WRC2-Klasse gibt es eine deutsche Doppelführung: Sepp Wiegand (Skoda Fabia S2000), 13. der Gesamtwertung, führt 43,0 Sekunden vor Armin Kremer (Subaru Impreza). Letzterer musste hart kämpfen: "Es ist wirklich schwierig, so eisig und rutschig. Aber das Auto ist gut und das Fahren macht Spaß. Ich freue mich darauf, noch mehr zu attackieren." Der Finne Esapekka Lappi (Skoda Fabia S2000), Führender nach WP1, ist nicht mehr in der Wertung.

Stand nach WP2 von 18:
01. Sebastien Loeb (Citroen DS3) - 52:38.2 Minuten
02. Sebastien Ogier (Volkswagen Polo R) +6,7 Sekunden
03. Daniel Sordo (Citroen DS3) +39,6
04. Juho Hänninen (Ford Fiesta RS) +44,7
05. Thierry Neuville (Ford Fiesta RS) +53,3
06. Mikko Hirvonen (Citroen DS3) +54,2
07. Brian Bouffier (Citroen DS3) +56,9
08. Mads Östberg (Ford Fiesta RS) +1:09.5 Minuten
09. Jewgeni Nowikow (Ford Fiesta RS) +1:09.9
10. Jari-Matti Latvala (Volkswagen Polo R) +1:25.6
...
13. Sepp Wiegand (Skoda Fabia S2000) +3:28.6
15. Armin Kremer (Subaru Impreza) +4:11.6

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