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HS-Rallye-Team heiß auf den Start der 35. Rallye Dakar

04. Januar 2013 - 13:30 Uhr

Große Vorfreude im "Dakar Village" in Lima: Hochmotiviert fiebert das HS-Rallye-Team um Matthias Kahle dem Wüstenklassiker entgegen

Das HS-Rallye-Team vor dem Start der Rallye Dakar 2013
Das HS-Rallye-Team vor dem Start der Rallye Dakar 2013
© DPPI/Olaf Kreiß

(Motorsport-Total.com) - Die peruanische Hauptstadt steht seit Neujahr Kopf: In der 7,5 Millionen Einwohner zählenden Metropole Lima bereiten sich 187 Motorräder, 39 Quads, 158 Autos und 75 Trucks auf die härteste Rallye der Welt vor: Die 35. Rallye Dakar. Seit dem 2. Januar hat auch das "Dakar Village" an der Playa Magdalena seine Pforten geöffnet. Bis Freitagabend werden bis zu 200.000 Besucher erwartet, die mit den Wüstenabenteurern auf Tuchfühlung gehen.

So groß wie die Begeisterung bei den Fans ist auch die Anspannung bei den Teilnehmern vor dem Start der zweiwöchigen Marathonrallye. "Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht", erklärt Matthias Kahle vom HS-Rallye-Team. Er ist einer von sieben deutschen Fahrern im Starterfeld. "Seit der Silk-Way-Rallye haben wir unseren Allrad-Prototyp, den SAM 30D CC, in vielen Bereichen weiterentwickelt. Jetzt sind wir extrem gespannt, wie wir uns bei der Rallye Dakar schlagen werden. Ich würde am liebsten gleich einsteigen und losfahren", so Kahle.

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Einen Tag muss sich der gebürtige Görlitzer aber noch gedulden: Am Samstag beginnt die Rallye Dakar, die an 16 Tagen durch die Dünen Perus, die argentinische Pampa, die chilenische Atacama-Wüste und zweimal über die Anden führt. Wer diese 8.574 Kilometer lange Tortur übersteht, darf sich allein schon fürs Durchkommen am 20. Januar in Chiles Hauptstadt Santiago zu Recht feiern lassen.

Dem HS-Rallye-Team ist dieser Erfolg bereits drei Mal in einem zweiradgetriebenen Buggy gelungen. So gut wie in diesem Jahr war die Mannschaft aus Hamburg aber noch nie aufgestellt. Kahle und Beifahrer Thomas Schünemann sind vom Buggy in den starken Allrad-Prototyp SAM 30D CC umgestiegen. Auch beim neuen Racetruck des Teams - gefahren von Matthias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg - handelt es sich um einen reinrassigen Prototypen. Insgesamt besteht die Hamburger Mannschaft bei der Rallye Dakar aus 13 Personen.

"Jeder einzelne im Team ist bis in die letzte Faser motiviert und gewillt, in den kommenden Wochen bis an die Grenzen zu gehen", strahlt Navigator Schünemann und hält fest: "Genau diese Einstellung braucht man auch, wenn man die Rallye Dakar nicht nur bezwingen sondern auch eine möglichst gute Figur abgeben will. Wir haben uns sehr gut auf diese Veranstaltung vorbereitet und vertrauen auf exzellentes Material und großartige Leute. Wir brennen darauf, dass es endlich losgeht."

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