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Latvala: Nachhilfe für Block und Sauna im Escort

31. Juli 2012 - 15:30 Uhr

Der Ford-Pilot bereitete sich mit seinem US-amerikanischen Markenkollegen auf die Finnland-Rallye vor und erfreut sich an der Technik der Siebziger

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala ist mit dem Schotter seiner Heimat bestens bekannt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Jari-Matti Latvala überlässt bei der Vorbereitung auf sein WRC-Heimspiel in Finnland nichts dem Zufall: In der vergangenen Woche unternahmen er und Teamkollege Petter Solberg in Orivesi Testfahrten. "So etwas ist wichtig, um alles für die Rallye in Ordnung zu bringen. Im vergangenen Jahr war der Test nicht gut und ich hatte Probleme", erinnert sich Latvala, der jetzt mehr Selbstvertrauen getankt haben will, bei 'wrc.com'. "Die Rallye ist so schnell und nur 300 Kilometer lang. Wer zögert, ist zu langsam und fällt zurück."

Mit von der Partie war auch Ken Block. Der US-Amerikaner nahm die Hilfe des Markenkollegen in Anspruch, als er sich von Latvala 32 Kilometer über den finnischen Schotter fliegen ließ. "Eine fantastische Erfahrung und toll zu sehen, wie einzigartig diese Straßen sind", so Block, der in Finnland sein Debüt geben wird, gegenüber 'wrc.com'. "Die Straße war wie eine Achterbahn. Großartig, wie Jari sich immer wieder auf neue Situationen eingestellt hat."

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Block, der anschließend eigene Testfahrten unternahm, freut sich über die Tipps des Einheimischen. "Ich habe jetzt etwas mehr Kenntnis vom Setup. Es ist ziemlich einzigartig, wie dramatisch dieses Straßen sind", staunt der Ford-Pilot. "Es ist eine Sache, das im Fernsehen zu erleben, aber eine ganz andere, die Linien zu sehen, wenn man die Straße herunterfährt." Selbst spielte Block übrigens auch den Chauffeur für Profi-Snowboarder Iikka Backstrom. Der sprach anschließend von der "furchterregendsten Erfahrung seines Lebens".

Als kleine Aufwärmübung nahm Latvala außerdem an der Estland-Rallye für historische Fahrzeuge teil und siegte am Steuer eines Ford Escort Mk2. Von dem Kultauto der späten siebziger Jahre ist er angetan: "Es hat einen Zwei-Liter-Motor, ein Fünf-Gang-Getriebe und das Aggregat leistet 291 PS. In Estland habe ich bis zu 10.500 Umdrehungen erreicht", berichtet Latvala, dessen Vater die Rallye vor Jahresfrist mit dem gleichen Auto gewann.

Zu Zeiten des Escort waren besondere physische Voraussetzungen gefragt, um eine Rallye zu bestreiten: "Es war harte Arbeit, ohne Servolenkung, ohne Dachlüfter. Die einzige Luft im Auto war die heiße aus dem Motorraum", so Latvala, der die Teilnahme trotzdem als "entspannend" bezeichnet. Das dürfte auch den Geschmack von Block treffen.

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