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Sordo gewinnt Korsika Rallye

12. Mai 2012 - 19:21 Uhr

Dani Sordo hat mit dem MINI nach S2000-Reglement die Korsika Rallye gewonnen - Der Österreicher Andreas Aigner entscheidet Produktionswagenwertung für sich

Daniel Sordo
Dani Sordo hat beim Debüt der neuen MINI-Version auf Anhieb gewonnen
© IRC

(Motorsport-Total.com) - Einstand nach Maß: Dani Sordo hat mit dem neuen MINI S2000 bei seinem Gaststart in der Intercontinental-Rallye Challenge (IRC) auf Anhieb gewonnen. Bei der legendären Rallye Korsika standen insgesamt 14 Wertungsprüfungen auf dem Programm. Machten sich in der IRC in den vergangenen Jahren Peugeot und speziell Skoda die Siege untereinander aus, so gewann diesmal ein MINI. Prodrive passte die modifizierte WM-Version des John Cooper Works an die S2000 Regeln an. Abgesehen von einem kleineren Front- und Heckspoiler musste der 1,6-Liter Turbomotor mit einem 30 Millimeter großen Luftmengenbegrenzer ausgerüstet sein.

Trotzdem setzte sich der MINI gegen die Sauger-Konkurrenz, deren Motoren über zwei Liter Hubraum verfügen, durch. In der Anfangsphase der Rallye kämpfte Sordo noch gegen den amtierenden IRC-Meister Andreas Mikkelsen (Skoda), doch der Norweger kollidierte mit einem Laternenmast und beschädigte sich einen Reifen. Von da an konnte Sordo seinen Vorsprung über die Distanz kontrollieren und souverän gewinnen.

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"Ich freue mich sehr, diese Rallye gewonnen zu haben. Das Auto war sehr, sehr gut. Wir müssen noch viel daran arbeiten, aber dieser Sieg war sehr wichtig", freut sich der 29-Jährige. Im Ziel hatte er 17,9 Sekunden Vorsprung auf Jan Kopecky (Skoda). Lokalmatador Pierre Campana (Peugeot 207) komplettierte als Dritter das Podium. Mikkelsen wurde zwar hinter Bryan Bouffier (Peugeot) Fünfter, doch damit baute er seine IRC-Gesamtführung aus.

Aus deutscher Sicht war es ebenfalls eine erfolgreiche Rallye. Sepp Wiegand und Hermann Gassner jun., die beide in einem Skoda Fabia fahren, duellierten sich um den achten Platz. Schließlich setzte sich Wiegand durch. "Ich habe etwas mehr gepusht. Es war sehr schön und ich hatte ein gutes Gefühl", sagt der schnellere der beiden Deutschen, dessen Beifahrer Dakar-Sieger Timo Gottschalk ist. Gassner und sein Co-Pilot Klaus Wicha verloren bereits in der zweiten Sonderprüfung durch einen Reifenschaden viel Zeit, kämpften sich aber wieder auf Platz neun in die Top 10.

Einen Erfolg feierte auch der Österreicher Andreas Aigner. Er gewann gemeinsam mit seiner Co-Pilotin Daniela Ertl die Produktionswagenwertung. Beim Comeback auf der internationalen Bühne setzte Aigner einen Subaru Impreza R4 STI ein. Der Wagen wird von Stohl-Racing betreut. "Die erste Rallye und der erste Sieg. Es war also ein perfekter Start", freut sich der PWRC-Weltmeister von 2008.

"Ich bin sehr glücklich. Das Auto hat die gesamte Rallye sehr gut funktioniert. Es gab keine Probleme und das Team hat sehr gut gearbeitet." Der Österreicher Michael Kogler und sein Beifahrer Jürgen Heigl wurden mit einem Renault Clio R3 als 23. gewertet.

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