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SS6: Loeb und Hirvonen fast gleichauf

28. April 2012 - 11:54 Uhr

Hochspannung bei der Rallye Argentinien! Mikko Hirvonen gewinnt die sechste Sonderprüfung und liegt nur noch 0,1 Sekunden hinter Sebastien Loeb

Mikko Hirvonen
Mikko Hirvonen fuhr die letzte Bestzeit des Freitags
© Red Bull/GEPA

(Motorsport-Total.com) - Nach dem zweiten Tag beginnt die Rallye Argentinien, zumindest was den Kampf um die Führung betrifft, im Grunde wieder von vorne. Bei der sechsten Sonderprüfung fuhr Citroen-Pilot Mikko Hirvonen seine erste Bestzeit des Tages. Der Finne war auf dem 19,18 km langen Abschnitt von Cosquin nach Villa Allende eine Sekunde schneller als sein Teamkollege Sebastien Loeb. Dieser führt weiter die Gesamtwertung an, allerdings mit dem kleinstmöglichen Vorsprung: Hirvonen liegt nach über 200 km Wertungsprüfungen nur eine Zehntelsekunde hinter seinem Teamkollegen.

Aufgrund der Verzögerungen im Ablaufplan der Rallye - am Morgen sorgte der Ausfall eines Tankwagen für eine Verschiebung des Starts von über einer Stunde - fand SS6 bereits in der Dunkelheit statt. Darüber waren nicht alle Fahrer begeistert. "Es ist nicht schön, diese Sonderprüfung bei Nacht zu fahren. Vielleicht hätte sie man sie besser abgesagt", wird Ford-Pilot Dani Sordo von 'Autosport' zitiert.

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"Unser Aufschrieb war nicht darauf ausgelegt, in der Dunkelheit zu fahren, das macht es auf Kuppen und an anderen Stellen schwierig", erklärt der Spanier. "Wir fahren über 500 km, da wäre der Verlust von 17 km nicht ins Gewicht gefallen", meint Sordo. Andere Fahrer machte die Dunkelheit wenig aus. So sagt Hirvonen: "Ich war darüber nicht besorgt. Wir haben Scheinwerfer, wir haben unseren Aufschrieb - lasst uns fahren!"

Zentimeter-Duell der Citroen-Piloten

Diese Ansage setzte er dann auch in die Tat um. Nachdem Loeb die beiden Prüfungen am Nachmittag gewonnen hatte und dadurch in der Gesamtwertung an Hirvonen vorbeigezogen war, konterte der Finne mit der Bestzeit am Abend und liegt nun wieder fast gleichauf mir Loeb. Dieser erklärt jedoch, dass er nicht mehr alles riskiert hat.

"Der Start war recht gut, aber am Ende wurde die Sicht immer schlechter und es war sehr rutschig. Ich wollte am Ende des Tages nicht mehr ganz ans Limit gehen", sagt Loeb. Bis zur zweiten Zwischenzeit lag der Franzose noch vor Hirvonen, der erst gegen Ende der Sonderprüfung schneller wurde. "Der Start in die Prüfung war nicht so gut, aber der Rest war okay. Es ist sehr eng. Dani ist auch noch nicht weit weg, ich hoffe, es wird ein guter Kampf", so der Finne.

Auf Rang drei fährt weiterhin Sordo, der auf SS6 allerdings wegen einer falschen Reifenwahl rund 20 Sekunden auf die Spitze verlor. Der Spanier vermisste auf der harten Mischung die nötige Bodenhaftung. Hinter ihm platzierte sich Nasser Al-Attiyah (Citroen), der trotz Nackenschmerzen im Laufe des Tages immer schneller wurde. "Wenn wird unter den ersten fünf ins Ziel kommen würden, wäre das großartig. Es ist eine sehr anstrengende Rallye. Wir werden versuchen, dieses Tempo bis zum Ziel zu halten."

VW-Piloten in den Top 10

Hinter Al-Attiyah platzierten sich die Ford-Piloten Mads Östberg und Martin Prokop, gefolgt von den VW-Piloten Andreas Mikkelsen und Sebastien Ogier, die damit in der Gesamtwertung weiterhin unter den Top 10 fahren. Mini-Sperspitze ist weiterhin Armindo Araujo. Der Portugiese, der sowohl in der Sonderprüfung als auch in der Gesamtwertung Platz neun belegt, konnte seine Motorprobleme vom Nachmittag beheben. "Jetzt ist wieder alles in Ordnung, ich habe wieder die volle Motorleistung. Sie haben ein Ventil im Wastegate repariert."

In der Gesamtwertung führt nach dem zweiten Tage Loeb vor Hirvonen und Sordo, dahinter folgen Östberg, Al-Atiyah, Prokop, Mikkelsen, Ogier, Araujo und Thierry Neuville (Citroen), der nach seinem Überschlag während SS5 genau wie Petter Solberg, Ewgeni Nowikow und Ott Tänak (alle Ford) unter Rally-2-Regelen fährt. Realistische Siegchancen dürften jedoch nur noch die ersten vier Fahrer haben, Al-Attiyahs Rückstand beträgt bereits über fünf Minuten. Ex-Formel-1-Fahrer Eliseo Salazar (Mini) belegt bei seinem ersten WRC-Start derzeit Rang 16.

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