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Nobre nach Ausfall: Drinks am Lagerfeuer

30. April 2012 - 17:13 Uhr

MINI-Pilot Paulo Nobre musste auf der 17. Prüfung der Rallye Argentinien die Segel streichen, hatte aber auch nach seinem Ausfall reichlich Spaß im Land der Gauchos

Paulo Nobre
Der Brasilianer Paulo Nobre fand Gefallen an der Gastfreundschaft der Argentinier
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für MINI-Pilot Paulo Nobre brachte die Rallye Argentinien den vierten Ausfall in Folge. Nach der mit 65,74 Kilometern längsten Wertungsprüfung der gesamten WRC-Saison kam der Brasilianer in Diensten des MINI WRC Teams Portugal auf den folgenden beiden Prüfungen gut zurecht, bevor er auf der 17. Schleife die Segel streichen musste.

"Am Sonntagnachmittag verkraftete das Auto nicht alle Schläge", stellt Nobre trocken fest. "Es war nicht ein spezieller Schlag oder Stein, der zum Ausfall führte, sondern eine Kombination aus mehreren." Nachdem sich erste Teile des John Cooper Works WRC verabschiedet hatten, brach die Radaufhängung auf SS17 vollständig. "Zu diesem Zeitpunkt hieß es für uns 'Game Over'. Wir mussten aufgeben."

Nach seinem Ausfall erlebte der Brasilianer noch die eine oder andere positive Überraschung. "Als wir anhielten, versorgte uns eine argentinische Familie mit Kaffee, Tee und Essen. Selbst als alle anderen Zuschauer die Prüfung längst verlassen hatten, blieb diese Familie bei uns und zündete sogar ein Lagerfeuer an." Von dem aus dem Fußball bekannten gespannten Verhältnis zwischen Argentiniern und Brasilianern also keine Spur, im Gegenteil. "Diese Leute waren einfach nur unglaublich nett zu uns. Uns verband die Liebe zum Rallyesport", so Nobre entzückt.

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MINI-Teamkollege Armino Araujo musste den zweiten John Cooper Works WRC nur zwei Kilometer nach dem Schlusspunkt für den Brasilianer ebenfalls abstellen. "Das war sehr schade, denn Armindo fuhr konstant gute Zeiten. Zwei Kilometer von uns entfernt musste er mit gebrochener Lenkstange parken", berichtet Nobre und hat noch eine weitere Anekdote parat: "Als er auf den Abschleppwagen wartete, schlief Armindo in seinem MINI ein und die Fans machten Fotos von ihm, wie er schlafend im Auto liegt. Diese wurden uns und der argentinischen Familie dann präsentiert."

So hat Nobre auch nach seinem vierten Ausfall in Folge den Optimismus nicht verloren. "Für meine Motivation ist das nicht gerade das Beste, aber mir muss klar sein, dass der Rallyesport keine einfache Angelegenheit ist. Wenn man mit diesem Sport nicht umgehen kann, sollte man besser Schach spielen", so der Brasilianer, der sein Augenmerk nun voll und ganz auf die Akropolis-Rallye in Griechenland (24. bis 27. Mai) richtet: "Ich kenne diese Rallye ein wenig, da ich dort im vergangenen Jahr schon unterwegs war. Ich hoffe auf ein besseres Ergebnis als bisher."

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