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Nobre: "Argentinien ist ein Rallye-Land"

23. April 2012 - 15:57 Uhr

Der Brasilianer Paulo Nobre freut sich auf die Rallye Argentinien in Südamerika - Der MINI-Pilot will sein Pech der vergangenen Monate abschütteln

Paulo Nobre
Paulo Nobre hatte in den bisherigen vier Rallyes nicht viel Glück
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Brasilianer Paulo Nobre hat in diesem Jahr viele Fans gewonnen, denn nach den Prüfungen berichtet er immer offen und humorvoll, wie es ihm ergangen ist. Seinen MINI nennt er liebevoll "kleines grünes Schwein". Am kommenden Wochenende steht für den Brasilianer eine wichtige Rallye auf dem Programm, denn die WRC gastiert in Argentinien. Bislang ist die Saison für den Fahrer des MINI-Team-Portugals nicht erfolgreich verlaufen: Platz 20 in Monte Carlo, Ausfälle in Schweden und Mexiko, und zuletzt in Portugal konnte er nach einem Unfall im Shakedown nicht starten.

In Argentinien hofft Nobre auf mehr Glück, denn es werden ihn viele Fans unterstützen. "Ehrlich gesagt, ist es lange her, seit ich richtig gefahren bin. Portugal war schrecklich. Ich überschlug mich im Qualifying und konnte nicht starten. Es war sehr schade, weil ich die Recce sehr genossen habe. Die Fans in Portugal sind immer fantastisch. Alle wissen, dass für mich die Unterstützung der Fans ein großer Motivationsschub ist."

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Seit Portugal hat Nobre die Zeit in Sao Paulo verbracht. Dort versuchte er über die Enttäuschungen hinwegzukommen. "Wie alle Fahrer bin auch ich menschlich. Nach den Unfällen in Mexiko und dem Nichtstart in Portugal ist mein Selbstvertrauen etwas angeschlagen. Das ist schade, weil Argentinien eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Rallyes im Kalender ist. Ich habe mein WRC-Debüt im Jahr 2006 in Argentinien gefeiert. Es ist unglaublich, dort zu fahren."

"Im Rallyesport besteht zwischen Argentinien und Brasilien nicht die gleiche Rivalität wie im Fußball", findet Nobre. "Die Fans sind immer offen zu uns. Ich habe viele Freunde in der argentinischen Rallye-Szene. Ich respektiere sie alle, weil sie sehr gut in diesem Sport sind. Wenn Brasilien das Land des Fußballs ist, dann ist Argentinien das Rallye-Land. Leider hatte ich nicht viel Zeit um mich vorzubereiten, weil ich neben den Rallyes Vollzeit in Brasilien arbeite."

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