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Latvala: "Eine riesengroße Enttäuschung"

20. April 2012 - 11:33 Uhr

Jari-Matti Latvala äußert sich über seinen Schlüsselbeinbruch - Die Schmerzen waren groß, aber bis zur Griechenland Rallye sollte der Finne bereit sein

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala hat in dieser Saison die Rallye Schweden gewonnen
© xbp.cc

(Motorsport-Total.com) - Wenn es nicht läuft, dann läuft es eben nicht. Dieses Sprichwort trifft auch auf Jari-Matti Latvala zu. Nachdem die ersten vier Rallyes der Saison sportlich nicht nach Wunsch gelaufen waren, verletzte sich der Finne beim Skifahren und muss die Rallye Argentinien auslassen. In Südamerika wird der Ford-Werkspilot von Dani Sordo ersetzt, der von Prodrive kurzfristig die Freigabe erhalten hat. Im Winter wurde Latvala von Ford als Nummer eins gesetzt und auf Titeljagd geschickt. Nach einigen Unfällen folgte nun der nächste Rückschlag. Sein Comeback ist für die Akropolis-Rallye Ende Mai vorhergesehen. Bis dahin sollte das linke Schlüsselbein, das sich Latvala gebrochen hat, wieder verheilt sein.

Derzeit befindet sich der 27-Jährige in seinem Heimatort Tuuri, wo er sich erholt. "Ich muss sagen, dass ich ziemlich okay bin. Im linken Arm habe ich keine Schmerzen, aber ich muss ihn noch in einer Schleife tragen, weshalb ich in nicht benutzen kann", sagt Latvala gegenüber 'WRC.com'. "Mental geht es mir gut. Es ist natürlich eine riesengroße Enttäuschung, dass ich in Argentinien nicht fahren kann, aber wenn ich in Griechenland zurückkehre, dann werde ich motiviert wie immer sein."

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Der Sturz auf den schnellen Brettern geschah am 11. April. Latvalas Start in Argentinien wäre sich fast ausgegangen. "Das Problem ist die Recce. Ich brauche zwischen der Operation und der Recce zwei Wochen Pause um es zu probieren, aber es geht sich um drei Tage nicht aus. Die Ärzte meinten, falls ein Problem mit der Platte oder den Schrauben auftritt, hätte die Genesungszeit zwei oder drei Monate gedauert. Es ist besser eine Rallye zu verpassen als die komplette Saison."

Nach Matthew Wilson fällt in diesem Jahr nun schon der zweite Rallye-Fahrer aufgrund einer Trainingsverletzung aus. Der Brite war vor der Schweden Rallye beim Lauftraining auf einer Eisplatte ausgerutscht und hat sich einen Knöchel gebrochen. Auch Wilson peilt sein Comeback in Griechenland an. Latvala hatte am Tag seiner Verletzung 18 Kilometer Langlauf zurückgelegt. Das gehört zu seinem regulären Trainingsprogramm dazu.

Auf den letzten 300 Metern stürzte er bei einer kleinen Abfahrt. "Als ich stürzte, fühlte ich mein ganzes Körpergewicht auf der linken Schulter und hatte sofort starke Schmerzen", beschreibt Latvala. "Ich konnte noch meine Mutter anrufen, die in unserem Winterhaus war. Innerhalb von 20 Minuten hat sie mich in ein kleines Krankenhaus gebracht, wo man mich geröntgt hat. Die Schmerzen waren enorm, wirklich sehr, sehr schlimm."

Während sich die WRC-Gemeinschaft auf den Weg nach Argentinien macht, kümmert sich Latvala um seine Genesung. "Ich sehe meinen Physiotherapeuten jede Woche. Ich möchte, dass ich so bald wie möglich wieder die Bewegungsfreiheit habe. Die Operation war vor mehr als einer Woche, aber ich muss die Schlinge noch für eine weitere tragen. Danach werde ich mehr Flexibilität haben und richtig mit der Arbeit beginnen. Die Ärzte sind zuversichtlich, dass ich für die Akropolis bereit bin."

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