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Latvala: "Ich bin extrem enttäuscht"

12. März 2012 - 14:46 Uhr

Jari-Matti Latvala setzte acht Bestzeiten und war der schnellste Mann bei der Rallye Mexiko - Dennoch reist der Ford-Werksfahrer mit leeren Händen ab

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala war schnell, ist aber der große Verlierer von Mexiko
© xpb images

(Motorsport-Total.com) - Ford-Werksfahrer Jari-Matti Latvala und sein Co-Pilot Miikka Anttila mussten bei der Rallye Mexiko zwei Wertungsprüfungen vor Schluss nach einem Unfall aufgeben. Auf SS22 wurden sie von einem an der Strecke stehenden Fahrzeug abgelenkt, touchierten eine Böschung und überschlugen sich. Latvala fuhr zunächst weiter, doch weil der Überrollkäfig seines Fiesta RS WRC beschädigt war, stellte er den Allradler sicherheitshalber ab. Das finnische Duo - das bei dem Zwischenfall unverletzt blieb - lag diesem Zeitpunkt auf Podestkurs.

Latvala führte die Rallye am Freitag lange an, bis er sich an einem Stein die Vorderradaufhängung beschädigte. Der Zeitverlust von rund 90 Sekunden warf ihn auf Platz acht zurück, doch mit drei aufeinanderfolgenden WP-Bestzeiten kämpfte sich der Finne wieder bis auf Rang vier vor. Mit vier weiteren Bestzeiten eroberte er zwischenzeitlich einen Podestplatz. Der Unfall auf der 54,30 Kilometer langen "Guanajuatito" beendete dann jedoch die eindrucksvolle Darbietung des vielleicht schnellsten Mannes der Mexiko-Rallye.

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"Wir fuhren auf eine schnelle Rechtskurve zu, die in eine Abfolge von Links-Rechts-Kombinationen überging. Dann sah ich das Unfallauto von Jewgeni Nowikow auf dem Dach liegen und glaubte, es läge auf der Straße", berichtet der 26-jährige Latvala. ""ch habe zu hart gebremst, das Auto touchierte eine Böschung, wurde ausgehebelt und überschlug sich zweimal. Der erste Einschlag zerstörte den linken Vorderreifen."

"Wir wechselten das Rad und fuhren die Prüfung in langsamem Tempo zu Ende." Obwohl der Fiesta RS WRC weiterhin fahrbereit war, bedeutete dieser Schreckmoment das Aus für das finnische Duo. "Ich fuhr zum Nachtanken. Dort bemerkte ein FIA-Funktionär, dass der Überrollkäfig an der Fahrerseite vorn leicht eingedrückt war. Als wir zur nächsten Prüfung fahren wollten, sagte er mir, der Schaden sei an den Rallye-Leiter gemeldet worden."

"Ich wäre gern weitergefahren, denn die Delle im Käfig war wirklich klein. Doch die Offiziellen stuften sie als Sicherheitsrisiko ein - so mussten wir aufgeben", erklärt Latvala. "Ich bin extrem enttäuscht. Aber wir müssen das jetzt hinter uns lassen und uns auf die kommenden Rallyes konzentrieren."

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