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Kinigadner: Das interessanteste Duell der Geschichte

15. Januar 2012 - 23:05 Uhr

KTM hat die Erfolgsserie bei der Dakar fortgesetzt und ist seit 2001 ungeschlagen - Die Verantwortlichen zeigen sich begeistert vom Duell Despres gegen Coma

Marc Coma; Cyril Despres
Marc Coma (li.) und Cyril Despres (re.) lieferten sich 14 Tage lang ein Duell
© Red Bull/GEPA

(Motorsport-Total.com) - KTM hat es wieder einmal geschafft. Die österreichische Motorradmarke hat die Rallye Dakar auch in diesem Jahr gewonnen. Seit 2001 ist KTM bei der härtesten Marathon Rallye der Welt ungeschlagen. Auch in diesem Jahr setzte sich das Duell zwischen Cyril Despres und Marc Coma fort. Diesmal behielt Despres im Kampf der Giganten die Oberhand. Bei KTM ist die Freude groß. Speziell die Leistungen ihrer beiden Topfahrer werden gelobt und hervor gestrichen. "Der Kampf zwischen den beiden war unglaublich", zeigt sich Alex Doringer, der Teamchef des KTM-Werksteams, beeindruckt.

Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt die KTM-Dominanz. Acht Fahrer der Top 10 vertrauten auf das österreichische Material. Nur fünf Motorräder der Top 20 stammen nicht aus dem Werk in Mattighofen. Heinz Kinigadner hat in den Neunzigerjahren aktiv an der Dakar teilgenommen und damals in Afrika unter anderem gegen Stephane Peterhansel um den Motorrad-Sieg gekämpft. Auch der Österreicher ist tief beeindruckt von der Leistung des Despres/Coma-Express.

"Das Duell zwischen Cyril und Marc war eines der engsten und interessantesten der Dakar-Geschichte. Sie sind auf praktisch allen Etappen Rad-an-Rad gefahren", sagt Kinigadner. "Sie haben körperlich und mental alles gegeben. Beide verdienen es, für ihre Anstrengungen in die Dakar-Geschichte einzugehen."

"Es ist natürlich unglücklich, dass Marc Getriebeprobleme auf der vorletzten Etappe hatte. Außerdem hat er eine 45-minütige Strafe wegen dem zweiten Motorwechsel erhalten. Anderenfalls wären beide im Ziel nur durch wenige Minuten getrennt gewesen."

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