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Stobart: Höhen und Tiefen auf Sardinien

09. Mai 2011 - 17:18 Uhr

Mads Östbergs fünfter Platz bedeutete die fünfte Top-5-Platzierung für Stobart im fünften WRC-Lauf des Jahres - Frühes Aus für Henning Solberg

Mads Östberg
Mads Östberg war auf Sardinien am Ende der beste der fünf Stobart-Ford-Piloten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mads Östberg war bei der Rallye Italien auf Sardinien als Fünfter einmal mehr der beste Vertreter aus den Reihen des Stobart-Teams. Der Norweger beendete bereits die Rallyes in Schweden und Mexiko unter den besten Fünf und sorgte gemeinsam mit den beiden fünften Plätzen von Teamkollege Matthew Wilson in Portugal und Jordanien für eine Fortsetzung der bisher lupenreinen Top-5-Serie des Teams in diesem Jahr.

Auf SS16 der Italien-Rallye geriet die Fortsetzung der Serie noch einmal in Gefahr, als Östberg eine Ansage seines Beifahrers Jonas Andersson falsch verstand und von der Straße abkam. Unterm Strich konnte der 23-Jährige Platz fünf und damit weitere zehn WM-Punkte sicher nach Hause fahren. "Ich bin froh, hier das Ziel erreicht zu haben und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", gab Östberg im Anschluss zu Protokoll.

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Teamkollege Wilson kam nach Bremsproblemen am ersten Tag auf Sardinien als Neunter ins Ziel. "Das war ein frustrierendes Wochenende für uns", kommentierte der Brite. "Ohne unsere Schwierigkeiten am Freitag wären wir sicher weiter vorn gelandet. Wir haben in Portugal und Jordanien, wo wir jeweils einen starken ersten Tag hatten, gesehen, was das ausmachen kann."

Wilson gesteht, dass die Veranstaltung auf der italienischen Mittelmeerinsel noch nie zu seinen Lieblingsrallyes zählte und blickt dem kommenden WM-Lauf in Argentinien deutlich zuversichtlicher entgegen. "Die Prüfungen in Argentinien sollten mir wesentlich besser liegen. Hoffentlich können wir dort ein besseres Ergebnis einfahren", so der Brite.

Andersson und Novikov schnell, Solberg im Pech

Per-Gunnar Andersson, der auf Sardinien ebenfalls für Stobart ins Lenkrad eines Ford Fiesta RS WRC griff, gehörte von der Geschwindigkeit her stets zu den Schnellsten, hatte im Verlauf der Rallye aber gleich mit mehreren Reifenschäden zu kämpfen. Auf der letzten Prüfung setzte er seinen Wagen zudem an eine Leitplanke und verlor weiter an Boden. Unterm Strich beendete der Schwede seinen Gaststart auf Platz 15.

Per-Gunnar Andersson
Per-Gunnar Andersson war schnell unterwegs, kämpfte jedoch mit den Reifen
© Stobart

"Nach unseren Problemen am Freitag habe ich an den beiden folgenden Tagen einfach versucht, ein paar gute Zeiten hinzulegen", berichtet Andersson. "Mit meiner Geschwindigkeit war ich im Großen und Ganzen zufrieden. Der Eröffnungstag war für uns allerdings ein Tag zum Vergessen. Auf der letzten Prüfung habe ich es etwas übertrieben", so der Schwede, der sich bezüglich seiner kommenden Einsätze noch nicht im Klaren ist. "Ich hoffe, dass ich in Finnland wieder dabei sein kann", sagt er.

Der eigentliche Überraschungsmann der Rallye Italien war jedoch Evgeny Novikov, der auf Sardinien erst seinen zweiten WRC-Lauf bestritt. Nach SS4 lag der Russe mit seinem Stobart-Ford auf Platz drei der Gesamtwertung und damit vor der versammelten Meute seiner Teamkollegen. Ein Unfall auf der siebten Prüfung warf Novikov jedoch entscheidend zurück.

Den Abschlusstag konnte er nur nach dem SupeRally-Reglement wieder in Angriff nehmen. Platz 14 war am Ende ein schwacher Trost für den Youngster, der im Anschluss auf seinen nächsten Einsatz in Griechenland vorausblickte: "Ich weiß, dass ich schnell sein kann, wenn alles optimal läuft. Ich brauche allerdings noch etwas Erfahrung und zudem Rallyes, bei denen ich die Prüfungen besser kenne. Ich freue mich auf Griechenland, wo ich unter die besten Fünf kommen will."

Der fünfte Stobart-Pilot im Bunde, Henning Solberg, hatte auf Sardinien nichts zu lachen. Am Freitag setzte er den Fiesta zunächst gegen einen Brückenpfeiler, bevor ihm ein Feuer am Wagen sowie ein Motorschaden den Auftritt in Italien endgültig vermiesten. Das Team sah sich am Freitagabend nicht in der Lage, den Schaden zu reparieren, weshalb Solberg die Rallye bereits auf der ersten Etappe beenden musste.

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