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Das bittere Aus für Robby Gordon

06. Januar 2011 - 13:12 Uhr

Publikumsliebling Robby Gordon muss seinen Hummer einpacken: Das frühe Dakar-Ende - Nach einem Radlagerschaden zu spät beim Start

Ende der Dakar: Robby Gordon hatten viele Probleme mit seinem Hummer
© Wilson/Speed Energy

(Motorsport-Total.com) - Robby Gordon wollte der Dakar noch viel Show bieten und sportliche einige Glanzpunkte setzen, doch nun ist die Veranstaltung für den Amerikaner schon beendet. Der Publikumsliebling erlebte auf der Überführungsetappe vor der Wertungsprüfung am Mittwoch ein Drama. Ein Radlager an seinem Humnmer machte schlapp und konnte nicht mehr rechtzeitig repariert werden.

Der Amerikaner musste mit seinem Hummer am Straßenrand parken und das defekte Teil ausbauen. Nach mühevoller Arbeit wäre Gordon fast in Tränen ausgebrochen, denn Teamkollege Eliseo Salazar übersah den gestrandeten Wagen des Markenkollegen und fuhr einfach weiter. "Ich kann nicht verstehen, wie man unser oranges Auto am Straßenrand übersehen kann, vielleicht haben sie geträumt. Aber sie sind einfach weitergefahren. Und sie haben das Ersatzteil an Bord, das ich brauche", klagte Gordon.

"Es gibt noch ein Teil, das unser Race-Assistance-Truck an Bord hat, aber dieser Truck fährt weit hinten", erzählte der NASCAR-Haudegen. Das nötige Austauschteil kam zu spät. Gordon schaffte es nicht mehr pünktlich zum Start der vierten Etappe und wurde aus der Wertung genommen. "Für uns ist dieses Rennen gelaufen", schüttelt der 42-Jährige mit dem Kopf.

Für den Hummer-Piloten war es seit dem Start der Rallye Dakar nie rund gelaufen. "Ich bin auf der zweiten Etappe von der Strecke abgekommen und habe den Rückwärtsgang ruiniert. Das hat uns 50 Minuten gekostet. Am Dienstag hat uns eine Antriebspumpe im Stich gelassen, das hat uns weitere 25 Minuten gekostet. Und nun das Radlager."

"Ich kann nicht verstehen, wie man sich elf Monate lang vorbereiten kann und dann an drei Tagen drei Probleme haben kann", sagt Gordon entnervt. "Okay, ein Problem hätte ich verhindern können, wenn ich nicht von der Straße abgekommen wäre. Aber wir haben in dieser Rallye insgesamt drei Getriebe-Ölpumpen verloren, zwei davon auf einer einzigen Sonderprüfung."

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