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Östberg: Schnell an die Eigenheiten des S2000 gewöhnt

31. August 2010 - 13:56 Uhr

Mads Östberg war bei seinem ersten WM-Lauf im Ford Fiesta S2000 beeindruckt vom Auto und konnte sich schnell daran gewöhnen, nicht zu früh zu schalten

Mads Østberg
Mads Östberg kam sehr schnell mit dem Ford Fiesta S2000 zurecht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mads Östberg ist bei der Rallye Deutschland zum ersten Mal mit einem S2000-Fahrzeug angetreten - und ist selbst überrascht, wie schnell er sich an die Eigenheiten des Autos gewöhnen konnte. Der Norweger war bisher immer in seinem Subaru Impreza WRC unterwegs und fuhr nun zum ersten Mal im Ford Fiesta S2000.

Östberg fuhr schon in der zweiten Prüfung die Bestzeit unter den S2000-Autos, wurde dann aber durch einen technischen Defekt zurück geworfen, den er sich bei einem Ausrutscher zugezogen hatte. Er fand sich auf dem 54. Platz wieder, setzte aber mit weiteren Topzeiten zu einer Aufholjagd an und kam schließlich in Trier als 16. der Gesamtwertung ins Ziel.

"Das Auto ist ganz anders als das, was ich bisher gewöhnt bin. Aber ich bin wirklich beeindruckt", wird Östberg von 'wrc.com' zitiert. "Das Chassis ist großartig und liegt mir sehr gut. Was die Leistung angeht: Man muss sich daran gewöhnen, die Drehzahl immer hoch zu halten. Manchmal habe ich zu früh hoch geschaltet und dann die gesamte Leistung verloren. Aber das habe ich schnell gelernt. Jetzt kann ich es kaum erwarten, bei der Rallye Frankreich anzutreten." Die S2000 fahren - noch - ohne Turbomotor.

Der Hauptgrund, warum der Norweger von seinem WRC-Impreza auf den S2000-Ford umgetiegen ist, ist dass er Erfahrungen für das nächste Jahr sammeln will: "Damit kann ich mich daran gewöhnen, wie sich das neue Auto anfühlt. Der Motor wird zwar im nächsten Jahr anders sein, aber es wird für mich Alltagsgeschäft sein, wenn wir wieder mit Turbo fahren."

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