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Wittmann: In Russland wieder die Top 10 im Visier
Kommende Woche startet Franz Wittmann bei der Russland-Rallye wieder in der IRC: "Mensch und Maschine extrem gefordert"
(Motorsport-Total.com) - In der Intercontinental Rally Challenge IRC ist mit der Russland-Rallye genau Halbzeit. Der Lauf findet vom 9. bis 11. Juli rund um Vyborg, etwa 150 Kilometer westlich von St. Petersburg statt. Wieder mit dabei sind auch Franz Wittmann und Co-Pilot Bernhard Ettel mit ihrem Interwetten-Mitsubishi. Erneut nehmen sie es mit der Phalanx der S2000-Boliden auf.
In Russland wird wieder auf Schotter gefahren und das stimmt den Niederösterreicher Wittmann sehr zuversichtlich, denn bei der IRC-Schotterpremiere auf den Azoren konnte gegen eine sehr starke S2000-Konkurrenz sensationell der sechste Gesamtrang eingefahren werden.
"Das war mit Sicherheit ein Highlight meiner noch jungen internationalen Karriere. Daher setzen wir diesmal nicht voraus, dass wir sowieso in die Punkteränge fahren, sondern streben mit einer sehr motivierten Einstellung einen Platz unter den Top 10 an", blickte Wittmann auf Russland voraus.
"Die Rallye ist vom Schotter so ähnlich wie Zypern einzuschätzen, jedoch von der Geschwindigkeit mit Finnland zu vergleichen. Das ist eine wirklich harte Kombination, wo für eine Zielankunft Mensch und Maschine extrem gefordert sind", erklärte er weiter.
Das in der IRC dominierende Kronos-Team und seine Piloten Kris Meeke, Freddy Loix und Nicolas Vouilloz starten zwar in Russland nicht. Dennoch ist die Konkurrenz für Wittmann groß. Vor allem die der Mitsubishi- und Subaru-Teams mit Patrik Flodin und Lokalmatador Sergey Uspenski gelten als stark. Allerdings ist Subaru in der IRC nicht eingeschrieben und damit nicht punkteberechtigt.
Wittmann ist übrigens in allen Bereichen bestens gerüstet, sogar verständigen kann er sich. Denn der Österreicher hat in der Schule Russisch gelernt: "Ich spreche es natürlich nicht perfekt, aber mit Händen und Füßen funktioniert das schon. Auf jeden Fall werde ich versuchen, meine Kenntnisse ein wenig aufzufrischen, schon allein aus Respekt gegenüber dem Gastgeber."











