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Coma: "Es hat gerade erst begonnen"

04. Januar 2009 - 11:57 Uhr

Repsol-KTM-Pilot Marc Coma dominierte die erste Dakar-Etappe der Motorräder, doch er will sich noch nicht zu früh freuen

Marc Coma
Marc Coma hatte auf der ersten Etappe der Rallye Dakar 22 Minuten Vorsprung
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Das war mehr als deutlich: Mit einem Vorsprung von 22 Minuten auf den Zweitplatzierten hat Repsol-KTM-Pilot Marc Coma die erste Etappe der Rallye Dakar 2009 gewonnen. Coma fuhr taktisch: Zunächst ging er es umsichtig an und riskierte auf dem unbekannten Terrain nicht zu viel. Dabei profitierte er von den vielen Problemen, die einige seiner Rivalen mit den Reifen hatten. Doch Coma will sich nicht zu früh freuen - schließlich ist gerade erst die Auftaktetappe gefahren.

Die erste Etappe, die insgesamt von Buenos Aires nach Santa Rosa über 733 Kilometer ging und eine Wertungsprüfung von 371 Kilometern beinhaltete, war von der Charakteristik her schnell. Coma war klar, dass er mit seinem Hinterrad sorgsam umgehen musste, vor allem weil hohe Temperaturen herrschten.


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"Es war eine komplizierte Etappe", bilanzierte Coma nach dem ersten Tag. "Es ist nicht normal, dass die erste Etappe 400 Kilometer lang ist. Ich bin vorsichtig losgefahren, damit ich mich mit Strecke, Terrain und Maschine vertraut machen konnte. Ich freue mich über das Ergebnis, aber die Rallye hat gerade erst begonnen. Das Wichtigste ist, dass man jeden Tag nimmt, wie er kommt - und dass man keine Fehler macht."

Der Speed und die Hitze hätten ihm noch nicht so viel ausgemacht, so Coma, aber: "Wenn die technischeren Prüfungen kommen, werden wir mehr leiden. Ich weiß nicht, was mit den anderen Fahrern war, ich glaube, sie hatten Reifenprobleme. Für uns ist wichtig, dass es uns nicht auch so geht. Eines ist klar: Die Dakar wird sehr schwierig und kompliziert."

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