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Ostberg: "Werden uns alle Optionen ansehen"
Das neue Adapta-Team wird 2009 zur WRC hinzustoßen und auch angesichts des Subaru-Rückzuges mit mindestens einem Auto starten
(Motorsport-Total.com) - Erst stieg Suzuki aus der Rallye-Weltmeisterschaft aus, kurz darauf zog auch das Subaru-Werksteam einen Schlussstrich unter das Engagement in der WRC. Unmittelbar nach dem plötzlichen Aus der beiden Mannschaften bekräftigte Adapta-Teammanager Morten Ostberg die Absichten seiner Truppe, 2009 in der WM an den Start zu rollen. Dabei stehen die Neulinge allerdings vor einigen Schwierigkeiten, schließlich hat man sowohl mit Subaru als auch mit Prodrive einige Vereinbarungen getroffen.
Gegenüber 'WRC.com' stellte Ostberg zweifelsfrei klar: "Unsere Pläne und Verträge mit Prodrive werden überhaupt nicht vom Rückzug Subarus beeinträchtigt. Mads' (Mads Ostberg; Anm. d. Red.) Programm steht nach wie vor und wir arbeiten an einigen guten Fahrern, die das zweite Auto pilotieren sollen."
Der Einstieg des Adapta-Teams ist also in trockenen Tüchern, könnte aber durchaus noch einige Änderungen erfahren, wie Ostberg erläuterte: "Ich glaube kaum, dass es in den FIA-Regeln irgendetwas gibt, was verhindern könnte, dass wir als Herstellerteam antreten, wenn Subaru nicht startet. Aber natürlich gibt es in diesem Punkt einige offenen Fragen bezüglich der Kosten und der Rennpraxis."
"Etwas ändert sich auf alle Fälle: Eigentlich hatten wir mit Subaru eine Zusammenarbeit vereinbart, denn unser Vertrag mit Prodrive sah vor, dass wir an ihrer Seite operieren - ähnlich wie Stobert und Ford das tun. Das klappt jetzt aber nicht mehr", unterstrich der Teammanager von Adapta. "Ursprünglich war gedacht, dass wir bei WRC-Events einfach ein paar eigene Servicezelte aufstellen und damit wäre der Fall für uns erledigt gewesen."
"Alles andere wäre in unserem Paket mit Subaru drin gewesen. Wir haben sicherlich die Möglichkeiten, selbst zwei oder drei Autos ins Rennen zu schicken, haben aber nicht die Einrichtungen eines richtigen Werksteams - es sei denn, wir spannen mit Prodrive zusammen. Klappt das nicht, dann haben wir die nötigen Vorkehrungen getroffen, um unser eigenes Team im Rennbetrieb halten zu können."
"Es gibt viele Möglichkeiten", meinte Ostberg abschließend. "Es kommt aber darauf an, wie Prodrive die Sache angehen möchte. Ein denkbares Szenario wäre beispielsweise, dass wir ihre Ausrüstung verwenden und vielleicht sogar einige ihrer Fahrer. Vertraglich würde das wohl eine ziemlich umfangreiche Angelegenheit werden. Bislang steht jedenfalls nichts fest, aber wir werden uns alle Optionen ansehen."












