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Dakar 1979 bis 2009: Die Rallye der Superlative

15. Dezember 2008 - 13:14 Uhr

Die 30. Jubiläumsausgabe der Rallye Dakar führt erstmals nicht mehr durch Afrika, sondern durch Argentinien und Chile

Dakar-Logistik
Die Dakar ist in ihrem 30. Jahr mehr denn je eine Rallye der Superlative
© Volkswagen

(Motorsport-Total.com) - Wenn das Dakar-Feld am 3. Januar in Buenos Aires an den Start geht, erlebt die Wüstenrallye eine echte Premiere: Nach 29 Ausgaben mit Herz in Afrika steht für die Teilnehmer erstmals die Durchquerung von Argentinien und Chile auf dem Routenplan. Doch egal ob 1979 oder 2009: Eine Rallye der Superlative war und ist die Dakar zu jeder Zeit.

Als im Winter 1978/79 bereits 182 Starter auf die 10.000 Kilometer lange Route von Frankreich über Algerien, den Niger, Mali und das damalige Obervolta bis in den Senegal gingen und gerade einmal 20 Journalisten darüber berichteten, war kaum zu erahnen, welche Bedeutung und Ausmaße die Rallye einmal erlangen würde. Mehr als 13.000 Männer und Frauen haben seither an der Dakar teilgenommen. Über Start und Zielankunft berichten im kommenden Januar mehr als 550 Journalisten aus Buenos Aires. Allein die Fernsehbilder aus Südamerika erreichen Menschen in 189 Ländern.

Auch im Hintergrund sorgt die Rallye Dakar für Rekordzahlen: Ging Volkswagen 1980 noch mit vier nahezu serienmäßigen Iltis an den Start, so navigiert das VW-Team heute für die Betreuung der vier Race Touareg 2 etwa 50 Tonnen Ersatzteile, Werkzeuge und Ausrüstung sowie die verantwortlichen Ingenieure und Techniker durch Südamerika. Statt in der klinisch reinen Werkstatt von VW in Deutschland ist ihr Arbeitsplatz für drei Wochen ein 2.200 Quadratmeter großes Camp, das jeden Abend nach Ende der jeweiligen Etappe unter freiem Himmel errichtet wird.

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