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Loeb: Siebten Deutschland-Sieg im Visier
Mit viertätigen Testfahren in den Weinbergen und in Baumholder hat sich Sébastien Loeb auf die Deutschland-Rallye vorbereitet - WM-Situation "wurmt"
(Motorsport-Total.com) - Der Franzose Sébastien Loeb gilt als Alphamann der Rallye-Szene und will seinen Überflieger-Status selbstredend auch bei der kommenden Rallye Deutschland (14. bis 17. August) unterstreichen. "In Deutschland fühle ich mich immer ausgesprochen wohl", signalisierte Loeb bei seiner viertägigen Test-Session, bei der er und Teamkollege Dani Sordo im Citröen C4 WRC in den Mosel-Weinbergen und auf dem Militärgelände Baumholder insbesondere die härteren Reifenmischungen der Pirelli-Pneus ausprobierten.
Um nasse Asphaltpisten zu simulieren und entsprechend aktuelle Testwerte zu erreichen, bewässerte die lokale Feuerwehr mit 7 300 Litern Brauchwasser eigens einen rund fünf Kilometer langen Streckenabschnitt. "Das war ungeheuer wichtig für uns", verrät Loeb und denkt dabei durchaus an die bekannt launische Sommer-Witterung in deutschen Landen: "Der ADAC-Lauf ist der Auftakt für die drei entscheidenden Asphalt-Rallyes im Championat, und da will ich für alle Wetterverhältnisse optimal mit den neuen Einheitsreifen gerüstet sein."

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Der sechsfmalige Deutschland-Sieger Loeb tippt aber jetzt schon darauf, dass die Rallye-Entscheidung in Baumholder fällt: "Dort ist ein extrem sauberer Fahrstil gefragt, denn das Risiko eines Reifenschadens durch die so genannten Hinkelsteine dort ist besonders hoch. Mir persönlich gefallen die Weinberg-Prüfungen besser - und nicht nur, weil auf extrem kurvige Asphalt-Pisten den skandinavischen Mitbewerbern ihr bekannter Perfektionismus auf Schotter nur wenig hilft."
WM-Rallyes werden aber allein schon dadurch kompliziert, dass "Super Seb" anwesend ist - außer vielleicht noch in Finnland. "Dieser Sieg fehlt mir noch in meiner Sammlung", gesteht Loeb ein, der mit insgesamt 41 WM-Siegen einsamer Rekordhalter der Rallye-Zunft ist. Bis zum nächsten Schlagabtausch in Finnland (1.-3. August) und der danach folgenden Asphalt-Runde in der Trierer Region will Loeb aber erst mal seine Akkus aufladen. Er startete mit Ehefrau Sévérine und Töchterchen in einen kurzen Sommerurlaub: "Das ist eine Erholungsfahrt ins Blaue ohne lange Anreise von meiner neuen Heimat am Genfer See, denn ich muss schon während der Rallye-Saison oft und lang genug reisen - diese ständige Leben aus dem Koffer behagt mir sowieso nicht sonderlich."
Danach will der Weltmeister umso stärker auftrumpfen. Zumal er mit seinem derzeitigen Tabellenstand nicht zufrieden ist: "Es wurmt mich, dass ich trotz der fünf Saisonsiege noch nicht einmal die momentane Fahrerwertung anführe."









