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SS19: Hirvonen gewinnt Türkei-Krimi

15. Juni 2008 - 13:18 Uhr

Doppelsieg für Ford in der Türkei: Mikko Hirvonen gewinnt knapp vor Jari-Matti Latvala, Sébastien Loeb musste sich mit Rang drei begnügen

Mikko Hirvonen
Mikko Hirvonen hat den Krimi in der Türkei am Ende für sich entschieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Krimi bei der Rallye Türkei ist entscheiden: Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala haben Ford einen Doppelsieg beschert, Citroën-Star Sébastien Loeb musste sich mit Rang drei begnügen. Die Entscheidung fiel in der letzten, über 30 Kilometer langen Prüfung. Für Hirvonen ging es am heutigen Sonntag darum, seinen Vorsprung bis ins Ziel zu retten, obwohl er mit Startposition eins die schlechteste Ausgangslage hatte. Latvala und Loeb machten auf den letzten drei Prüfungen noch einmal Druck, doch am Ende hatte Hirvonen 7,9 Sekunden Vorsprung auf Latvala und 25,7 Sekunden Vorsprung auf Loeb.

"Es war eine fantastische Teamleistung", sagte Hirvonen, der sich wie Latvala am Freitag taktisch zurückfallen ließ und am Samstag das Kommando übernahm. Am Ende hätte die Rallye aber nicht mehr länger sein dürfen: "Meine Reifen sind völlig am Ende, ich habe vorn sogar einen Plattfuß." Hirvonen geht damit auch als WM-Führender in die Sommerpause: Drei Punkte Vorsprung hat er jetzt auf seinen Rivalen Loeb.


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"Es war ein unglaublicher Kampf", erklärte Latvala, der in der letzten Prüfung noch die Bestzeit geholt hatte. "Mikko ist auch klasse gefahren und das Ergebnis ist toll für unser Team. Bei mir hat es leider nicht ganz für den Sieg gereicht."

Loeb entschied sich für Sicherheit

Loeb musste heute erstmals nicht als Erster und damit Straßenkehrer auf die Piste. Diese schwere Rolle hatte ihn am Freitag und am Samstag viel wertvolle Zeit gekostet. Seine heutige Aufholjagd reichte nicht, am Ende entschied sich Loeb, auf Nummer sicher zu gehen.

"Mir ist Platz drei lieber als ein Ausfall - was mir sonst passiert."
Sébastien Loeb

"Ich habe wieder mein Bestes gegeben", gab der Citroën-Star zu Protokoll. "Aber am Ende waren meine Reifen völlig zerstört und ich hatte wirklich Angst, mir noch einen Reifenschaden zuzuziehen. Deshalb bin ich am Ende langsamer gefahren, um einen Platten zu vermeiden. Ich werde wiederkommen! Man kann nicht immer gewinnen. Und mir ist Platz drei lieber als ein Ausfall - was mir sonst passiert."

Sordo behauptet Rang vier

Im Kampf um Platz vier hat sich Loebs Teamkollege Daniel Sordo behauptet. Der Spanier wurde Vierter vor Stobart-Pilot Henning Solberg. Petter Solberg wurde im neuen Subaru Sechster, die letzten Fahrerpunkte gingen an Stobart-Pilot Matthew Wilson und Citroën-Privatier Conrad Rautenbach. Für die Herstellerwertung haben auch die beiden Munchi's-Piloten Federico Villagra und Barry Clark als Neunter und Zehnter gepunktet.

In der P-WRC jubelt das Red-Bull-Team: Andreas Aigner ist der Hattrick gelungen. Der Österreicher hat mit deutlichem Vorsprung seinen dritten Sieg in Folge geholt.

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