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Jetzt will Suzuki auch Fahrerpunkte

10. Juni 2008 - 10:50 Uhr

Die Herstellerpunkte von Griechenland machen Suzuki neuen Mut: In der Türkei wollen Toni Gardemeister und Per-Gunnar Andersson noch weiter vor

Per-Gunnar Andersson
P-G Andersson will in der Türkei einen Platz in den Top 8 holen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am kommenden Wochenende steht in der Türkei der achte Lauf der WRC-Saison 2008 an - damit ist bereits die Halbzeit des Jahres erreicht. Für Suzuki geht somit die erste Hälfte der Debütsaison zu Ende, ein halbes Jahr, in dem die Japaner einen harten Lernprozess durchgemacht haben. Zuletzt gelang es Suzuki jedoch in Griechenland, mit beiden SX4 WRC Herstellerpunkte zu holen. Das werten die Japaner als gutes Omen für die Türkei, deren Prüfungen mit denen Griechenlands Ähnlichkeit haben, auch wenn sie nicht ganz so heftig sind wie die beim Härtetest unter der Akropolis.

Suzuki hat deshalb auch für beide Fahrzeuge dieselbe Grundabstimmung wie in Griechenland gewählt. Aufhängungen und Dämpfer wurden den türkischen Anforderungen angepasst, auch die Kühlung wurde nochmals modifiziert. Auch am Unterbodenschutz der SX4 WRC wurde nochmals gearbeitet.


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Suzuki-Pilot Toni Gardemeister hat bisher zweimal an der Türkei-Rallye teilgenommen - 2005 gelang ihm der sechste Platz. Sein Teamkollege Per-Gunnar Andersson dagegen ist schon dreimal bei dieser Rallye an den Start gegangen - es ist einer der wenigen Läufe, wo der junge Schwede über mehr Erfahrung verfügt als der finnische Routinier. Andersson hat allerdings gemischte Gefühle, wenn er an seine bisherigen Türkei-Auftritte zurückdenkt. 2005 hat er in der J-WRC-Wertung gewonnen. Auch 2006 holte er den J-WRC-Sieg, wurde dann aber wegen technischer Unregelmäßigkeiten disqualifiziert.

"Was unser Auto angeht, haben wir uns in der letzten Zeit signifkant gesteigert."
Toni Gardemeister

Für Gardemeister geht es zunächst darum, sich nach drei Jahren Abwesenheit wieder auf die türkischen Prüfungen einzustellen: "Ich weiß nicht viel über die Prüfungen", sagte der Finne. "Ich erinnere mich aber daran, dass sie ganz nett und klassische Schotter-Prüfungen sind. 2003 war es recht kühl und die Prüfungen waren teilweise sogar mit Eis und Schnee bedeckt. 2005 war es bei der Recce sehr neblig, deshalb war es schwer, sich einen guten Aufschrieb zu machen. Was unser Auto angeht, haben wir uns in der letzten Zeit signifkant gesteigert. Unser Ziel ist, diesen Weg bis zum Saisonende fortzusetzen."

Auch Andersson hat durch die Ergebnisse in Griechenland neuen Mut gewonnen: "Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg und ich hoffe, auch in der Türkei ein gutes Ergebnis holen zu können", sagte der Schwede. "Da die Bedingungen nicht so heftig sind wie in Griechenland, könnten diesmal auch Fahrerpunkte für uns drin sein. Wenn das Auto so zuverlässig ist wie in Griechenland, sehe ich keinen Grund, warum uns das nicht gelingen sollte. Ich mag die Rallye Türkei sehr gern und werde deshalb auch ein bisschen pushen."

Für das Team ist klar, dass auch in der Türkei die Zuverlässigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist. "Die Türkei bietet uns eine sehr gute Möglichkeit, das Auto unter so harten Bedingungen weiterzuentwickeln", sagte Teamchef Nobuhiro Tajima. "Bisher haben wir viele Fortschritte gemacht, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns, wenn wir unser Ziel erreichen und auch um Podestplätze mitkämpfen wollen. Für die Türkei haben wir uns vorgenommen, wieder mit beiden Autos in die Punkte zu kommen und eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen."

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