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Clark will kühlen Kopf bewahren

11. Juni 2008 - 15:01 Uhr

Beim Munchi's-Team kommt in der Türkei Barry Clark zu seinem zweiten WRC-Einsatz - Der Schotte will nichts riskieren und vor allem ins Ziel kommen

Barry Clark
Barry Clark bestreitet am Wochenende in der Türkei seinen zweiten WRC-Lauf
© Munchi's

(Motorsport-Total.com) - Andere Rallye, anderer Pilot - beim Munchi's-Team herrscht in dieser Saison ein munteres Bäumchen-wechsel-dich-Spiel. Bei der Türkei-Rallye am kommenden Wochenende ist zum zweiten Mal Barry Clark für die Argentinier im Einsatz. Nach seinem überraschenden WRC-Debüt in Jordanien, wo Clark bei Munchi's kurzfristig für Luis Perez Companc einsprang, bestreitet der Schotte nun seinen zweiten Lauf in der höchsten Rallye-Klasse.

Für Clark ist es eigentlich der erste richtige WRC-Lauf. In Jordanien konnte er nicht einmal an der Recce teilnehmen, das ist dieses Mal anders. Er konnte sich in Ruhe auf den Einsatz vorbereiten, die Recce absolvieren und sich auf seinen neuen Co-Piloten Paul Nagle einstellen. Vor zwei Wochen in Griechenland war Clark übrigens noch als Mechaniker für das Munchi's-Team tätig und für das linke Hinterrad am Ford Focus des Gaststarters Aris Vovos zuständig. In genau diesem Auto wird der Schotte nun selbst die Rallye Türkei in Angriff nehmen - sein Arbeitsgerät kennt er also schon recht gut.

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"Es wäre noch untertrieben, wenn ich sagen würde, dass ich schon aufgeregt bin! Jordanien hat mir ungemein weitergeholfen, aber das jetzt ist mein erster WRC-Event unter Wettbewerbsbedingungen und mein erster mit einem neuen Co-Piloten", sagte Clark. "Aber ich weiß, was ich zu tun habe. Es ist unheimlich für mich, ins Ziel zu kommen, um Erfahrung für meine nächsten beiden Auftritte zu sammeln. Mein Plan ist, kühlen Kopf zu bewahren und hoffentlich einen guten Job für Ford und das Munchi's-Team zu machen." In Jordanien ging das Konzept auf: Clark kam zwar mit einer halben Stunde Rückstand ins Ziel, holte als Zwölfter aber noch einen Punkt für das Team.

Stammpilot Federico Villagra zeigte vor zwei Wochen in Griechenland eine gute Pace, musste dann aber am zweiten Tag aufgeben. In der Türkei will er sich wieder in guter Form präsentieren: "Abgesehen vom Aufhängungsbruch in Griechenland sind die letzten Rallyes recht gut für uns gelaufen", sagte Villagra. "Zudem habe ich viel dazu gelernt, weil die Läufe so kurz aufeinander folgten. Damit konnte ich auch das Gefühl für das Auto immer mitnehmen in den nächsten Lauf. Deshalb bin ich für die Türkei recht zuversichtlich."

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