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Aigners härteste Akropolis

02. Juni 2008 - 18:29 Uhr

Andreas Aigner holte in Griechenland seinen zweiten P-WRC-Sieg in Folge - Er war selbst überrascht, wie er in der Pressekonferenz verriet

Andreas Aigner
Andreas Aigner hätte nicht damit gerechnet, in Griechenland noch zu gewinnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Gratulation zum zweiten Sieg in Folge. Nach der ersten Prüfung warst du 20. der P-WRC-Wertung. Hättest du da gedacht, dass du gewinnen kannst?"
Andreas Aigner: "Nein, sicher nicht. Nach meinem Fehler in der ersten Prüfung waren wir 20. Ich habe vielleicht noch auf ein Podium gehofft. Dass wir jetzt gewonnen haben, überrascht mich selbst. Aber das kann bei einer Rallye wie dieser passieren."

Frage: "Wie hart war es da draußen?"
Aigner: "Es war die härteste Akropolis. Ich bin seit 2006 hier. Normalerweise sagen die Leute nach der Recce, dass es ja gar nicht so schlimm ist. Aber in diesem Jahr hat bei der Recce jeder darüber gesprochen, wie heftig es ist. Aber wenn man an den schlimmen Stellen langsamer macht und da Gas gibt, wo es geht, ist es nicht so schlimm. Es ist eine große Herausforderung. Wir haben gesehen, dass es Fahrer mit 50 Strafminuten noch in die Punkte geschafft haben. Es ist unglaublich."


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Frage: "Am letzten Tag hattest du einen guten Vorsprung, hast dann aber Probleme bekommen. Was ist passiert?"
Aigner: "In der ersten Prüfung ist uns hinten ein Differenzial kaputt gegangen. Wir hatten nur noch Vorderrad-Antrieb. Es ist sehr schwierig, das Auto so zu fahren. Bei diesen heftigen Pisten hast du so viele Schläge auf die Lenkung, aber das Team hat es gut reparieren können."

Frage: "Wieviele Risiken bist du an diesem Wochenende eingegangen?"
Aigner: "Ich denke, dass es schon ein Risiko gibt, wenn man versucht, langsam zu fahren. Man kann sich ganz leicht das Auto beschädigen - auch wenn man langsam fährt. Ich habe versucht, einen guten Speed zu finden."

Frage: "Wer wird in diesem Jahr dein ärgster Konkurrent werden?"
Aigner: "Juho Hänninen und Jari Ketomaa. Ich mag die Türkei und bin für diesen Lauf sehr zuversichtlich. Danach kommt Neuseeland, das ist neu für mich und ich weiß nicht, was mich dort erwartet. Dann kommt Großbritannien und das ist auch heftig."

Frage: "Es muss ein gutes Gefühl sein, zum Siegerteam zu gehören?"
Aigner: "Das ist es ganz bestimmt. Wir haben zwei Fahrer in den Top 3, das zeigt, dass das Auto wirklich stark ist. Das Team hat einen tollen Job gemacht und wir hatten keinerlei Probleme."