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Stobart: Solberg auf Podiumskurs

31. Mai 2008 - 19:50 Uhr

Henning Solberg hat sich am zweiten Tag in Griechenland auf Platz drei taktiert, auch Matthew Wilson auf Punktekurs, Gigi Galli wieder einmal im Pech

Henning Solberg
Henning Solberg ist in Griechenland nach Tag zwei auf Podiumskurs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Stobart-Pilot Henning Solberg ist bei der Rallye Griechenland auf Podiumskurs. Der Norweger ließ es taktisch klug angehen, ging keine Risiken ein, profitierte vom Pech anderer und liegt nach dem zweiten Tag auf Rang drei hinter Spitzenreiter Loeb und seinem Bruder Petter Solberg (Subaru). Nur in den letzten beiden Prüfungen hatte Solberg ein Motorenproblem. Das sollten seine Mechaniker aber bis morgen in den Griff bekommen.

"Ich bin Dritter, kann man das glauben? In der letzten Prüfung war ich sehr aufgeregt und ich habe gebetet, dass mein Auto heil durchkommt", berichtete Solberg im Ziel. "Es war ein fantastischer Tag für mich. Aber die Bedingungen hier waren das Schlimmste, was ich seit Langem gesehen habe. Wir hatten ein kleines Problem mit dem Motor, das uns etwas Zeit gekostet und mich in meiner Konzentration gestört hat. Aber auf dem provisorischen Podium zu stehen, ist klasse, hoffentlich bleibt das morgen auch so."

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Wilson um sechs Plätze nach vorn

Teamyoungster Matthew Wilson verbesserte sich heute von Rang zwölf auf Platz sechs. Dazu hat er nur 11,2 Sekunden Rückstand auf Platz fünf. Allerdings hatte auch er Probleme und baute in der letzten Prüfung des Vormittags einen Dreher mit ein. Danach hatte Wilson noch einen Reifenschaden.

"Mein Plan für heute war, keine Probleme zu bekommen, denn ich wusste, dass wir in der Ergebnisliste nach oben klettern würden, wenn uns das gelingt", sagte der 21-Jährige. "In der langen Prüfung hatten einige Leute Ärger, deshalb bin ich etwas vom Gas gegangen und wir sind ohne Schaden durchgekommen. Ich war heute zwar nicht der Schnellste, aber in sechs Prüfungen sechs Plätze gut gemacht zu haben zeigt, dass ich der konstanteste Fahrer war."

Galli wieder im Pech

Gigi Galli dagegen hatte wieder einmal Pech. Gestern musste er schon früh wegen eines Reifenschadens aufgeben. Heute ging der Italiener unter SupeRally-Bedingungen wieder an den Start und holte gleich zwei Bestzeiten. Nach dem Mittagsservice hatte er jedoch ein Hydraulikproblem und musste wieder aufgeben. Er geht morgen wieder an den Start und hofft, noch für die Herstellerwertung zu punkten.

"In der ersten Prüfung des Tages habe ich Zeit verloren, weil ich im Staub von Conrad Rautenbach festhing", berichtete Galli. "Aber meine Reifen habe sich wirklich gut angefühlt und deshalb habe ich in den nächsten beiden Prüfungen Gas gegeben. Es war toll, zwei Bestzeiten zu holen. Auf dem Weg zur ersten Nachmittagsprüfungen hörte ich jedoch einen Schlag und spürte Vibrationen im Auto. Wir haben Hydraulik-Druck verloren und konnten nicht mehr schalten. Deshalb habe ich entschieden, dass es zu unsicher wäre, die drei Prüfungen zu fahren. Zumal ich das Auto vor der Türkei nicht allzu sehr beschädigen wollte."

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