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Aigner will wieder aufs Podest

27. Mai 2008 - 15:59 Uhr

Im vergangenen Jahr schaffte es Andreas Aigner in Griechenland in die Top 3 der P-WRC - Mit viel Zuversicht zur Akropolis

Andreas Aigner
Andreas Aigner will in Griechenland wie schon im Vorjahr aufs Podium fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im vergangenen Jahr haben sich die felsigen Pisten als gutes Pflaster für Andreas Aigner erwiesen. Der österreichische Red-Bull-Pilot und sein deutscher Beifahrer Klaus Wicha kamen 2007 in Griechenland in die Top 3 der P-WRC-Wertung. In diesem Jahr möchte das Duo diesen Erfolg wiederholen. In der Gesamtwertung der Produktionswagen-Weltmeisterschaft liegt Aigner derzeit auf Rang zwei mit vier Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Jari Ketomaa.

"Wir kommen mit sehr viel Zuversicht nach Griechenland", sagte Aigner. "Die Rallye liegt mir, und das letztjährige Ergebnis spornt natürlich zusätzlich an. Überhaupt haben die nächsten beiden Veranstaltungen eben in Griechenland und anschließend in der Türkei sehr große Bedeutung für mich. Da will ich beide Male wichtige Punkte für die Meisterschaft holen." Griechenland zählt zu den härtesten Rallyes im Kalender. Vor allem, was das Material betrifft. Deshalb sind auch Vorab-Prognosen nicht sinnvoll. Aigner: "Man muss sehr viel mit dem Kopf fahren - mit der Brechstange geht gar nichts."

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Aigners portugiesische Teamkollegen Bernardo Sousa und Jorge Cavalho sind in ihrem ersten WM-Jahr bisher ebenfalls sehr gut unterwegs gewesen und erreichten mit jeweils Platz 8 zweimal die Punkteränge. Diese Serie soll auch diesmal weitergeführt werden. Dazu muss sich aber gegenüber der letzten Rallye Entscheidendes ändern. Das weiß auch der Sousa: "Ich war zuletzt in Portugal einfach zu offensiv unterwegs. Für Griechenland habe ich mir fest vorgenommen, mein Temperament etwas zu zügeln. Da habe ich auch vom Team her schon klare Vorgaben."

Teamchef Raimund Baumschlager gibt sich noch etwas zurückhaltend: "Die Veranstalter haben angekündigt, dass es heuer die wahrscheinlich schwerste und härteste Akropolis-Rallye werden wird. Zum einen die steinigen Bergpfade, zum anderen die große Hitze im Cockpit. Dazu kommt noch, dass die neuen Reifen eine weit härtere Flanke besitzen und somit noch weniger dämpfen. Dadurch wird das Material, speziell die Dämpfer und das Fahrwerk noch stärker gefordert. Da braucht man neben Können auch sehr viel Glück. Aber wenn Andreas so clever agiert wie zuletzt, ist wieder alles möglich. Bernardo ist eben ein 20jähriger Heißsporn - ihn werden wir versuchen, etwas zu bremsen. Seine Aufgabe ist es, wieder das Ziel zu erreichen."

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