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Suzuki: Reich an Erfahrung

27. April 2008 - 15:56 Uhr

Suzuki musste zwar bei der Rallye Jordanien wieder eine Nullnummer verzeichnen, hat aber wieder einiges Neues dazugelernt

Per-Gunnar Andersson
Das Suzuki-Team konnte zwar nicht punkten, ist aber von der Pace ermutigt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ohne Punkte, aber reich an Erfahrung muss das Suzuki-Team Jordanien verlassen. Für Toni Gardemeister war die Rallye schon am Freitag beendet. Der Finne hatte sich die Ölwanne aufgerissen, was zu einem Motorschaden führte. Per-Gunnar Andersson schied heute Vormittag endgültig aus. Schon in der ersten Prüfung am Freitag musste der Schwede aufgeben, nachdem er in einer Sandbank stecken geblieben war. Nach dem Re-Start erlebte er gestern einen problemfreien Tag. Heute Vormittag bedeutete allerdings ein Ausritt das Ende von Anderssons Jordanien-Rallye.

"Das war natürlich für mich und das Team ein enttäuschendes Ende der Rallye", sagte Andersson. "Ich weiß nicht genau, was in der 19. Prüfung genau passiert ist und warum ich abgeflogen bin. Bis dahin lief es sehr gut für mich. Ich habe mich ein bisschen gedreht und bin mit der Nase innen in einer Haarnadel steckengeblieben. Die hinteren Reifen waren noch auf der Straße. Ich habe sofort den Rückwärtsgang eingelegt, bin aber nicht rausgekommen. Wir sind dann sofort aus dem Auto gesprungen und haben nach Zuschauern gesucht, die uns helfen konnten. Es waren aber nur zwei Leute da. Wir konnten das Auto nicht herausheben. In der Prüfung davor war ich Viertschnellster, das hat mir viel Spaß gemacht."

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Auch Gardemeister war verständlicherweise enttäuscht, dass er die Rallye nicht beenden konnte. "Man will bei jeder Rallye ins Ziel kommen und das bestmögliche Ergebnis holen", sagte er. "Ich hatte hier wirklich das Gefühl, dass wir weit vorn landen könnten. Ich wusste, dass es in dieser Hitze viele Ausfälle geben würde, aber es ist schade, dass wir zu den ersten Opfern gehört haben. Das Gute ist, dass P-G gestern eine tolle Pace hatte. Das zeigt das Potenzial des C4."

"Wir wollten heute nichts riskieren, sondern das Auto ins Ziel bringen und auf der guten Performance von gestern aufbauen", erklärte Teammanager Paul Wilding. "Die Umstände, warum P-G abgeflogen ist, sind sehr seltsam. Ich glaube nicht, dass er riskant gefahren ist. Aber wir haben den möglichen Speed des SX4 gesehen. Das ist sehr ermutigend."