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Nasser Al-Attiyah fällt nach Problem aus

24. April 2008 - 19:42 Uhr

Der Katarer Al-Attiyah hatte noch alle Chancen auf das Podium - doch nach elf Kilometern war der Traum vorbei

BMW X-raid Miteleuroparallye
Das BMW X-raid Team ist raus aus dem Kampf um das Podium.
© X-raid

(Motorsport-Total.com) - Nasser Al-Attiyahs Angriff auf das Podium wurde durch ein elektronisches Problem nach elf Kilometern der ersten Prüfung gestoppt. Aber seine Teamkollegen Guerlain Chicherit und Bruno Saby zeigte auf der fünften Etappe ein starke Leistung. Saby und sein Co-Pilot Alain Guehennec verbesserte sich auf Rang sieben.

Al-Attiyah hatte ein Messer zwischen den Zähnen und war sich sicher, dass er den Abstand auf Peterhansels 3.35 Minuten-Führung verkürzen könnte. Allerdings wurde er von einem Problem an einem Sensor geplagt und das kostete den Katarer eine fantastische Möglichkeit in die Top 3 vorzustoßen.


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"Nach rund elf Kilometern der Prüfung hatten wir ein Problem mit einem Elektroniksensor und das kostete uns die große Chance aufs Podium zu kommen", sagte Al-Attiyah. "Die Prüfung war sehr schön und ich war mir sicher, dass ich einen guten Job abliefern konnte, nicht nur um aufs Podium zu kommen, sondern um zu gewinnen. Wir haben versucht den Schaden nach der Prüfung zu reparieren, aber da war ein weiteres Problem."

Chicherit und Saby hatten am ersten PC den sechsten und elften Platz inne, und steuerten darauf zu, die Prüfung auf Rang vier und zehn zu beenden, als De Villiers einen Unfall hatte. Er vergab damit einen potentiellen Sieg an Gordon. Der Spanier Sainz fand sich plötzlich drei Sekunden vor Stéphane Peterhansel in der Gesamtwertung und Saby verbesserte sich auf Position acht.

"Es ist sehr Schade, dass Nasser nicht weiterfahren kann. Er war gut positioniert für eine starke Attacke", räumte X-raid Teamdirektor Sven Quandt ein. "Der Kurbelwellensensor ging kaputt und das verursachte einen weiteren Schaden und wir können das nicht bis zum Start am Freitag reparieren. Aber Bruno ist für ein gutes Finale vorbereitet und Guerlain kann die nächsten Tag härter angreifen, da er es eh nicht mehr unter die Top 10 schafft. Drei der Top 10 hatten heute Probleme, das liegt in der Natur solcher Veranstaltungen."

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