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Aigners Ziel: Weiter konstant schnell sein

15. April 2008 - 16:45 Uhr

Andreas Aigner blickt nach seinem ersten P-WRC-Sieg voraus: Der Österreicher will weiter vorn mit dabei sein, denkt aber nicht nur ans Gewinnen

Andreas Aigner
Andreas Aigner will künftig weiter konstant schnelle Zeiten fahren
© McKlein/Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Der Anfang ist gemacht. Red-Bull-Pilot Andreas Aigner hat in Argentinien bewiesen, dass er nicht nur schnell ist, sondern seinen Speed auch in Erfoolge ummünzen kann. In Argentinien holte der Österreicher seinen ersten P-WRC-Sieg. Damit gehört er in der Produktionswagen-Weltmeisterschaft in dieser Saison zu den Titalkandidaten.

Im Interview mit 'motorline.cc' sprach Aigner über seine Erwartungen für den Rest der Saison. "Ich möchte bei den kommenden Rallyes weiterhin konstant fahren, mit einem guten Speed", erklärte er. Es sei aber nicht so, dass er jetzt nur noch ans Gewinnen denke: "Das wäre illusorisch. Das Feld in der PWRC ist sehr stark, da kannst du nicht andauernd gewinnen. Es ist nicht so, dass für mich jetzt nur noch Siege zählen."


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Der nächste P-WRC-Lauf steht erst Ende Mai in Griechenland an. Zuvor nimmt Aigner aber an der Rallye Portugal teil, die in diesem Jahr zum Kalender der IRC gehört. "Mein Teamkollege Bernardo Sousa fährt ja dort - und da wir also bereits die Infrastruktur vor Ort haben, hängen wir uns da einfach an", erklärte der Red-Bull-Pilot. "Außerdem ist die Rallye ja im nächsten Jahr im WM-Kalender vertreten - und da ist dann jeder Kilometer wichtig."

Kalender ist "nicht ganz durchdacht"

"Rallyes wie Monte Carlo oder Neuseeland sind Klassiker, die einfach in den Kalender gehören."
Andreas Aigner

Stichwort Kalender: Ab dem kommenden Jahr wird rotiert. 24 Veranstaltungsorte gibt es, die im Zweijahres-Rhythmus im Kalender stehen, so dass es pro Jahr zwölf Läufe gibt. Er finde des prinzipiell gut, dass die Anzahl der Läufe auf zwölf reduziert wurde, so Aigner, aber: "Ich finde, der WM-Kalender ist nicht ganz durchdacht - Rallyes wie Monte Carlo oder Neuseeland sind Klassiker, die einfach in den Kalender gehören, und nicht nur jedes zweite Jahr. Vielleicht sollten solche klassischen Rallyes gewisse Eckpfeiler bilden, die dann doch in jedem Jahr gefahren werden?"

Aigners Karriereplanung könnte übrigens nun neue Züge annehmen. Red Bull ist seit der letzten Rallye auch Sponsor des WRC-Teams von Citroën. Ist ein Umstieg auf den C4 WRC damit näher gerückt? Er wolle sich keine falschen Hoffnungen machen, so Aigner, schließlich habe Citroën selbst genug junge Leute und Talente. "Klar ist: Red Bull und Citroen wollen schnelle Leute in ihren Autos sitzen haben - ich kann nur versuchen, konstante Leistungen zu erbringen. Alles andere kann ich nicht beeinflussen."