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Wieder einmal Freud und Leid bei Subaru

02. März 2008 - 13:11 Uhr

Chris Atkinson hat in Mexiko sogar noch theoretische Siegchancen, dafür warf Petter Solberg eine defekte Antriebswelle aus dem Rennen

Chris Atkinson
Chris Atkinson liegt nach dem zweiten Tag komfortabel auf Rang zwei
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei Subaru herrschen nach dem zweiten Tag der Rallye Mexiko wieder einmal gemischte Gefühle. Während für Chris Atkinson rein theoretisch sogar noch der Sieg drin wäre, musste Petter Solberg alle Hoffnungen wegen einer defekten Antriebswelle begraben. Der Norweger wird zwar heute unter SupeRally-Bedingungen wieder an den Start gehen, bekommt aber für die verpassten Prüfungen 30 Strafminuten aufgebrummt. Vielleicht kann er noch einen Herstellerpunkt holen.

"Wir hatten heute Glück und Pech bei diesen sehr schweren Bedingungen", bilanzierte Teamchef David Richards. "Leider gab es an Petters Auto einen Defekt und er musste auf einem starken vierten Platz liegend aufgeben. Aber Chris hat einen tollen Job gemacht und ist nun auf dem Weg zu seinem bisher besten WRC-Ergebnis."

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Atkinson hatte den turbulenten zweiten Tag auf Rang drei begonnen. Der Australier ging keine großen Risiken ein, versuchte aber, am Führungsduo dran zu bleiben. Die Lücke hinter ihm wurde immer größer, nachdem erst Teamkollege Solber ausfiel und dann Mikko Hirvonen wegen zweier Reifenschäden auch noch zurückgeworfen wurde. Als dann der Zweitplatzierte Jari-Matti Latvala wegen eines Defekts im Motor ebenfalls massiv Zeit verlor, rutschte Atkinson vor auf Rang zwei. Er hat nun über eine Minute Vorsprung auf Latvala.

"Mein Vorsprung ist zwar recht groß, aber es wird nicht leicht."
Chris Atkinson

"Wir hatten uns auf Rang drei eingerichtet und ich habe mich nur darauf konzentriert, Jari-Mattis Pace zu halten", berichtete Atkinson. "Jetzt sind wir Zweite, das ist gut für das Team und Subaru. Es ist schade für Jari-Matti, aber wir hatten auch unsere Probleme und so läuft das eben. Jetzt werden wir keine Risiken eingehen, wir werden uns nur darauf konzentrieren, Sébastien und Jari-Matti zu beobachten. Mein Vorsprung ist zwar recht groß, aber es wird nicht leicht. Die Prüfungen sind tückisch und wir müssen immer noch Gas geben."

Solberg war eigentlich in einen heißen Kampf mit Hirvonen um Platz vier verwickelt, als in der zehnten Prüfung plötzlich die Antriebswelle streikte. Zur elften Prüfung trat der Norweger gar nicht mehr an. "Es war kein guter Tag für uns", erklärte Solberg frustriert. "Ich habe mich am Morgen auf dem losen Schotter im Auto nicht wohl gefühlt. Und dann kam das Problem mit dem Antrieb und wir mussten aufgeben. Es ist so frustrierend. Wir hatten hier den nötigen Speed und nun liegen wir so weit zurück."