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Stobart: Schadensbegrenzung durch Galli
Gigi Galli konnte als Siebter in Argentinien wenigstens noch punkten, für Henning Solberg und Matthew Wilson war es ein Lauf zum Abhaken
(Motorsport-Total.com) - Gigi Galli konnte in Argentinien für eine Schadensbegrenzung beim Stobart-Team sorgen. Das Team war mit großen Ambitionen nach Südamerika gereist, doch die Rallye verlief alles andere als nach Plan. Immerhin wurde Galli nach einem herben Rückschlag nach Siebter, holte so zwei Punkte für die Fahrer- und drei Punkte für die Herstellerwertung.
Der Italiener war gut in die Rallye gestartet, lag lange auf Rang vier und hatte sogar das Podium in greifbarer Nähe. Doch ausgerechnet in der 13. Wertungsprüfung passierte es dann. Auf der holprigen Piste beschädigte er sich seinen Auspuff, was einen Brand im Motor zur Folge hatte. Galli musste aufgeben und ging heute unter SupeRally-Bedingungen wieder an den Start. So konnte er wenigstens den siebten Platz noch retten.
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"Wow, gestern Abend hätte ich nicht gedacht, dass ich die Rallye noch als Siebter beenden könnte", sagte Galli. "Aber das zeigt, dass ein Lauf nie vorbei ist, bevor man über die Ziellinie fährt. Wir hatten gestern viel Pech und meine Mechaniker haben einen tollen Job gemacht, um das Auto wieder zum Laufen zu bringen. Ich muss ihnen danken. Wir hatten in Argentinien einige gute Prüfungszeiten und sogar eine Bestzeit. Das ist ein gutes Zeichen für die Rallye Jordanien. Was klasse war, war dass so viele Fans da draußen bei den Prüfungen waren, obwohl das Wetter so scheußlich war."
Dreifach-Aus für Solberg
Seine Teamkollegen hatten weniger Glück. Henning Solberg, der neben Galli Punkte für die Herstellerwertung holen sollte, schied an allen drei Tagen vorzeitig aus. Am Freitag beschädigte er sich sein Auto, als er einen Felsen rammte, der mitten auf der Ideallinie lag. Am Samstag hörte der Norweger mittags auf, um sein Auto für die Rallye Jordanien zu schonen. Heute Morgen schied er schon in der ersten Prüfung mit einer kaputten Aufhängung aus.
"Das war nicht gerade unsere beste Rallye, aber so läuft es eben manchmal", bilanzierte Solberg. "Wegen des dichten Nebels sind wir es am Freitagmorgen langsam angegangen, in den nächsten Prüfungen hatte ich dann aber ein besseres Gefühl und meine Zeiten waren gut. Am ersten Tag hatte ich Pech, dass ich den Felsen gerammt und meine Aufhängung zerstört habe. Das war die schwerste Rallye meiner Karriere, aber hoffentlich hilft uns diese Erfahrung, falls wir noch einmal einen Lauf haben sollten, bei dem das Wetter so schlecht ist. Jetzt freue ich mich auf Jordanien, eine neue Rallye für alle."
Auch Wilson im Pech
Auch für Teamyoungster Matthew Wilson endete die Argentinien-Rallye vorzeitig mit einer Enttäuschung. Bis zur Halbzeit lag er auf einem guten sechsten Platz, in der 15. Prüfung beschädigte aber auch er sein Auto und musste aufgeben. Der 21-Jährige ging heute wieder an den Start, um für die Jordanien-Rallye zu trainieren, schied aber schon in der ersten Prüfung des Tages mit einer gebrochenen Radaufhängung aus.
"Das war die schwierigste Rallye meines Lebens - und eine, bei der ich sehr viel gelernt habe", erklärte Wilson. "Das Ende war enttäuschend, da wir eigentlich gut unterwegs waren. Heute war der wohl heftigste Tag meiner Karriere, der Regen war unglaublich und wegen des dicken Nebels konnte man kaum 20 Meter weit sehen. Es wäre schön gewesen, ins Ziel zu kommen. Aber wir hatten an den ersten beiden Tagen einige gute Zeiten und konnten viel Erfahrung sammeln, was extrem schwierige Bedingungen angeht."
"Ich bin erleichtert, dass Gigi heute das Comeback gelungen ist und er Punkte für das Team holen konnte", erklärte Teamchef Malcolm Wilson. "Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit des Teams, aber an diesem Wochenende wollte es einfach nicht laufen für uns. Keiner im Team hat aufgegeben; dadurch konnten wir Gigis gutes Ergebnis holen."















