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SS11: Loeb wühlt sich durch

29. März 2008 - 13:45 Uhr

Bestzeit für Gesamtleader Sébastien Loeb, doch der Franzose hat auch heute mit dem tiefen Matsch zu kämpfen - Neuer Rückschlag für Jari-Matti Latvala

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb muss sich in Argentinien durch den Marsch kämpfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In der zweiten Wertungsprüfung des Tages setzte sich Weltmeister Sébastien Loeb wieder durch. Der Citroën-Pilot benötigte für die 16,41 Kilometer lange "Villa del Dique - Las Bajadas" 9:10.0 Minuten. Damit konnte er als Gesamtleader seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Subaru-Piloten Petter Solberg wieder auf 1:27.8 Minuten ausbauen. Loeb muss heute als Erster auf die Strecke - seine Aufgabe gleicht diesmal eher der einer Wühlmaus denn der eines Straßenkehrers.

"Es hat unheimlich viel Matsch da draußen, teilweise ist der Matsch 15 bis 20 Zentimeter tief", berichtete Loeb im Ziel. "Ich bin froh, dass ich durchgekommen bin. Die zweite Durchfahrt wird schrecklich. Da werden dann die Felsen richtig durch den Matsch kommen - richtig nette Bedingungen. Ich musste mich durch den Matsch wühlen, um Linien für die anderen zu machen. Sehr nett..."

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Probleme bei Atkinson

Die zweitschnellste Zeit ging an Subaru-Pilot Solberg, der damit seinen zweiten Platz gegen Teamkollege Chris Atkinson verteidigen konnte. Es sei gut für das Team, dass beide da vorn mitfahren, aber man müsse weiter vorsichtig sein, erklärte der Norweger. Atkinson kam als Drittschnellster ins Ziel, aber: "Ich habe ein Problem und kann nicht so schnell fahren, wie ich möchte. Ich kann im Moment nicht fighten und gehe lieber auf Nummer sicher."

"Das Problem ist vor allem, die richtigen Bremspunkte zu finden."
Gigi Galli

Der Gesamtvierte Gigi Galli hat weiter etwas an Boden verloren und hat nun einen Rückstand von 32 Sekunden auf Atkinson. "Es ist sehr schwierig", sagte der Stobart-Pilot. "Jedes Mal, wenn ich auf einer neuen Strecke bin, habe ich Probleme, die richtige Pace zu finden. Damit muss ich leben. Das Problem ist vor allem, die richtigen Bremspunkte zu finden."

Latvala mit Startschwierigkeiten

Citroën-Pilot Daniel Sordo ist weiter Fünfter vor Matthew Wilson (Stobart) und Federico Villagra. Der bisherige Gesamtachte Jari-Matti Latvala musste einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Als er für die zweite Prüfung antreten wollte, ließ sich sein Ford Focus nicht mehr starten. Der Jungstar versucht nun, zurück in den Servicepark zu kommen. Neuer Achter ist damit Conrad Rautenbach im privaten Citroën C4. Mikko Hirvonen im zweiten Werksford ist unter SupeRally-Bedingungen wieder am Start und versucht, Erfahrung zu sammeln, ins Ziel zu kommen und zu punkten.

Auf Gesamtrang neun hat sich Andreas Aigner eingereiht, der weiterhin mit deutlichem Vorsprung in der P-WRC-Wertung führt.

Richtig hart arbeiten muss Suzuki-Pilot Toni Gardemeister: Die vordere Antreibswelle an seinem SX4 WRC ist gebrochen, damit kann Gardemeister nur noch mit Heckantrieb fahren. Für die Zuschauer eine tolle Driftshow, für Gardemeister allerdings ziemlich anstrengende Arbeit.

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