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Mexiko wird für Ford zur Härteprüfung

02. März 2008 - 14:22 Uhr

Für die Ford-Piloten ist die Rallye Mexiko kein Zuckerschlecken: Sowohl Jari-Matti Latvala als auch Mikko Hirvonen wurden durch Pech zurückgeworfen

Jari-Matti Latvala
Jari-Mattis Latvala in Mexiko wurde jäh gestoppt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Ford-Piloten haben es bei dieser Rallye Mexiko nicht leicht. Sowohl Jari-Matti Latvala als auch Mikko Hirvonen mussten am zweiten Tag herbe Rückschläge hinnehmen. Trotzdem sind noch beide Piloten innerhalb der Top 5 - das wiederum kann kein anderes Team von sich behaupten.

Ford-Youngster Latvala verlor seine Führung schon in der zweiten Prüfung des zweiten Tages. Die Rolle des Straßenfegers kostete Zeit und Verfolger Sébastien Loeb nutzte das natürlich aus und setzte sich an die Spitze. Um alle Chancen auf den Sieg wurde Latvala jedoch in der 13. Prüfung gebracht. Da lockerte sich ein Schlauch im Motor und Latvala musste sich bis zum Abend mit dem nur notdürftig behobenen Problem herumschlagen, bis er im sicheren Servicepark war. Das kostete ihn fast zwei Minuten. Somit liegt der Finne nun auf Rang drei, mit einer Minute Rückstand auf Rang zwei (Chris Atkinson) und zwei Minuten Rückstand auf Gesamtleader Loeb.

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"Für mich ist offenbar die Zeit noch nicht gekommen, diese Rallye zu gewinnen."
Jari-Matti Latvala

"Rund einen Kilometer nach dem Start in die 13. Prüfung hat das Auto plötzlich an Power verloren, ohne jede Warnung", berichtete Latvala. "Der Schlauch zwischen Intercooler und Turbo hatte sich gelockert. Wir hatten zwar etwas Power, aber nicht die volle Ladung. Vor der nächsten Prüfung haben wir Aluminiumband darumgewickelt, aber das hat auch nicht geholfen. Am Nachmittag konnte ich nicht mit Loeb um die Spitze kämpfen, und das wollte ich eigentlich tun. Es ist Pech, aber für mich ist offenbar die Zeit noch nicht gekommen, diese Rallye zu gewinnen. Ich bin aber immer noch Dritter und werde nun vorsichtig aufs Podest fahren."

Teamkollege Mikko Hirvonen, der schon am Freitag wegen eines Reifenschadens zurückgefallen war, hatte durch den Ausfall von Subaru-Pilot Petter Solberg Rang vier zurückerobert. Doch die Freude währte nicht lang: Kurze Zeit später erlitt er gleich zwei Reifenschäden in einer Prüfung, verlor viel Zeit und rutschte wieder auf Rang fünf ab.

"Am Anfang der Prüfung lag ein Felsen auf der Innenseite einer schnellen Rechtskurve", berichte Hirvonen. "Ich konnte nicht ausweichen und habe ihn mit beiden rechten Reifen gerammt. Ich wusste sofort, dass der Vorderreifen platt war und habe angehalten, um ihn zu wechseln. Den hinteren Plattfuß habe ich nicht bemerkt. Erst nach einigen Kilometern hat dann auch der hintere Reifen Druck verloren. Jetzt ist mein Ziel, Henning Solberg einzuholen und Vierter zu werden."