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Loeb: "Bleibe weiter auf der Hut"

02. März 2008 - 12:20 Uhr

Sébastien Loeb führt zwar nach dem zweiten Tag in Mexiko mit über einer Minute Vorsprung, will den Sieg aber nicht leichtsinnig verspielen

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb will seinen Sieg in Mexiko nicht leichtfertig verspielen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Samstag in Mexiko lief ganz nach dem Geschmack von Sébastien Loeb. Zunächst lieferte sich der Citroën-Star einen spannenden Fight mit Ford-Youngster Jari-Matti Latvala. In der zweiten Prüfung des Tages konnte er an dem Finnen vorbei an die Spitze gehen. Und seit der 13. Prüfung, in der Latvala durch einen technischen Defekt weit zurückfiel, hat Loeb einen komfortablen Vorsprung von über einer Minute auf den neuen Zweitplatzierten Chris Atkinson im Subaru.

"Die Kombination aus Startposition und Set-Up-Änderungen am Auto hat uns erlaubt, von Anfang an Druck zu machen", erklärte Loeb im Ziel. "Ich habe mich wesentlich wohler im Auto gefühlt als am Freitag, deshalb konnten wir alles versuchen, um davonzuziehen. Es war wichtig, ein größtmögliches Polster herauszufahren. Denn jetzt müssen wir als Erste und Straßenkehrer auf die Piste. Je größer das Polster, umso leichter wird das. Ich habe zwar über eine Minute Vorsprung, aber ich bleibe weiter auf der Hut. Den Sieg habe ich noch lange nicht in der Tasche."

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Teamkollege Daniel Sordo ging gestern nach SupeRally-Bedingungen wieder an den Start. Dabei konnte der Spanier Bestzeiten holen und auch sonst wieder vorn mitfahren. Nun ist er zumindest auf Kurs für Herstellerpunkte. "Ich freue mich darüber, wie der Tag gelaufen ist", bilanzierte Sordo. "Allerdings macht das unser Pech vom Freitag noch frustrierender. Wir haben ein Set-Up gefunden, das ich mag. Ich hatte ein exzellentes Gefühl in meinem C4. Jetzt steht noch eine Etappe aus und ich kann immer noch einen Herstellerpunkt holen."

"Man kann mit dem Verlauf des heutigen Tages nur schwer unzufrieden sein", stimmte Teamchef Olivier Quesnel zu. "Wie wir gestern gehofft hatten, konnte Seb die Führung übernehmen. Sie haben die Rallye allerdings noch nicht gewonnen und die letzte Etappe könnte noch die eine oder andere Überraschung parat haben."