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Grönholms Leben als WRC-Rentner
Marcus Grönholm ist froh, nicht mehr von Lauf zu Lauf hetzen zu müssen, vermisst allerdings den Wettbewerb schon ein bisschen
(Motorsport-Total.com) - Jahrelang bestimmte der WRC-Zirkus das Leben von Marcus Grönholm. Der Finne lebte aus dem Koffer, reiste als Rallyepilot um die Welt, von Monaco nach Skandinavien, Argentinien, Neuseeland und zurück nach Europa. Dazu kamen noch die Testfahrten. Im vergangenen Jahr wurde es dem Doppelweltmeister dann zuviel. Der 40-jährige Finne wollte mehr Zeit für sich und seine Familie und entschied sich zum Rücktritt.
Die neue WRC-Saison, die erste ohne Grönholm, hat längst begonnen. Und so ganz kann der Finne es dann doch nicht lassen mit dem Rallyesport. In Schweden testete er einen Rallyecross-Ford-Fiesta, dazu ist er Mentor und Lehrer des norwegischen Rallyeteenies Andreas Mikkelsen geworden.
Nach rund zwei Jahrzehnten Leistungssport muss sich Grönholm erst noch an das "Rentnerleben" gewöhnen. "Ich vermisse schon ein wenig das Gefühl des Wettbewerbs", wurde der Finne von 'auto-motor-und-sport.de' zitiert.
Da es ganz nett wäre, vielleicht mal wieder ein Rennen zu bestreiten, überlege er, vielleicht zumindest an vereinzelten Rallyecross-Läufen teilzunehmen. Doch die gesamte Serie? Wohl eher nicht... "Den Gedanken, wieder an elf Rennwochenenden anzutreten, mag ich nicht", so Grönholm.











