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Wieder einmal gemischte Gefühle bei Subaru

08. Februar 2008 - 20:53 Uhr

Petter Solberg kann mit seinem fünften Platz nach dem ersten Tag in Schweden weitgehend zufrieden sein, Chris Atkinson schon früh chancenlos

Petter Solberg
Für Petter Solberg war in Schweden bisher nicht mehr drin als Rang fünf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Podestplatz von Chris Atkinson in Monte Carlo gibt es in Schweden für Subaru derzeit weniger Anlässe zum Jubeln. Im Kampf um das Podium können die Blau-Gelben bisher noch nicht mitmischen. Petter Solberg - der gestern die Bestzeit in der Zuschauerprüfung geholt hatte - erlebte bei den schwierigen Bedingungen mit dünnem Eis, Regen und Schotter einen soliden ersten Tag. Mehr als Rang fünf mit einem Rückstand von fast 50 Sekunden auf Rang drei sprang für ihn nicht raus. Ganz bitter verlief der Tag für Atkinson: Der Australier wurde ein frühes Opfer der Bedingungen, drehte sich und rutschte ab auf einen Platz außerhalb der Top 30. Fast 20 Minuten Rückstand hat er auf die Spitze.

"Heute waren die Bedingungen ganz anders als man sich von einer Route erwartet, die normalerweise mit tiefem Schnee bedeckt ist", sagte Teamchef David Richards. "Es ist eine Herausforderung für die Crews, sich dem anzupassen und wir haben schon mehrere Spitzenleute straucheln sehen. Petter hat eine solide Platzierung und Chris wird weiter um Herstellerpunkte kämpfen. Aber morgen ist ein ganz anderer Tag, der neue Herausforderungen parat hat."

"Ich bin heute den ganzen Tag meine eigene Pace gefahren, und versucht so schnell zu sein, wie es bei diesen Bedingungen möglich war", berichtete Solberg. "Es war sehr komisch, weil die ersten Prüfungen heute Morgen gut und vereist waren, heute Nachmittag gab es aber viel Schotter und in den Spurrillen stand das Wasser. Wenn man eine Stunde nach Norden fahren würde, hätte man eineinhalb Meter Schnee, aber auf diesen Strecken lag nicht so viel. Morgen wird es wahrscheinlich noch wärmer, da müssen wir abwarten, wie die Bedingungen sind. Auch der Grip ist sehr tückisch, deshalb war es heute sehr schwer. Wir geben Vollgas, also schauen wir mal, was morgen und am Sonntag passiert."

Atkinson blieb im Schnee stecken

Atkinson konnte all seine Hoffnungen in der zweiten Prüfung dieses Tages begraben, als er an einem Kurvenausgang in eine Schneewand fuhr. Da die Schneewände weicher sind als normalerweise, hat die Barriere nachgegeben und Atkinson blieb stecken. Der Impreza blieb zwar unbeschädigt, doch Atkinson musste 15 Minuten lang graben, um wieder auf die Strecke zu kommen.

"Die Rutschpartie in den Schnee kam für mich recht überraschend", sagte der Australier. Er räumte aber ein, dass er sich bei diesen Bedingungen ohnehin nicht besonders wohl im Auto gefühlt hatte. "Normalerweise hätten wir beim Mittagsservice ein paar Veränderungen vorgenommen, aber wir durften nur Reifenwechseln und Auftanken, da kann man nicht so viel machen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, Herstellerpunkte zu holen. Heute Abend bauen wir ein bisschen was um und morgen starten wir wieder."